HSV behält schönes Gefühl nach Freundschaftsspiel gegen Eintracht Hagen

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Am Rande des Freundschaftsspiels gegen die HSV Plettenberg/Werdohl nahmen sich die Zweitliga-Akteure des VfL Eintracht Hagen in Böddinghausen auch Zeit für Autogramme und Gespräche mit den Zuschauern.

Plettenberg - Solche Spiele bleiben in Erinnerung. Das weiß Trainer Friedhelm Ziel von der HSV Plettenberg/Werdohl. Zwar hielt sich der sportliche Wert des Freundschaftsspiels gegen den überlegenen Zweitligisten VfL Eintracht Hagen (22:39) in Grenzen. Dennoch bleibt ein schönes Gefühl zurück.

Im Rahmen der Jubiläumsfeierlichkeiten anlässlich des 125-jährigen Bestehens des TuS Plettenberg fand am Dienstag in Böddinghausen die Partie des heimischen Handball-Verbandsligisten statt. 

Während sich die HSV-Akteure bereits in der nachsaisonalen Regenerationsphase befinden, stehen die Hagener noch voll im Saft. Sie kämpfen gegen den Abstieg, sind physisch topfit und mental voll fokussiert. Trotzdem bot die Ziel-Sieben Paroli, nicht auf gleichem Niveau, aber immerhin. „Sie haben uns mitspielen lassen“, bilanzierte der HSV-Coach nach der Partie, die zwar von einem entsprechenden Einsatz geprägt war, gleichzeitig aber ohne die Wettbewerbshärte auskam. 

Die Zuschauer bekamen ein attraktives Freundschaftsspiel zu sehen, das bis zur 40. Minute sogar relativ ausgeglichen verlief. „Ausgeglichen“ bedeutet in diesem Fall einen Respektabstand von neun Treffern. 

Als besonderes Erlebnis bezeichnete Ziel das Geschehen auf dem Parkett. Alle Akteure bekamen ihre Spielanteile, kamen in den Genuss, Zweitliga-Luft zu schnuppern. In puncto Athletik, Durchsetzungskraft und Kombinationstempo bestand naturgemäß ein deutlicher Unterschied. „Typisch für solche Spiele ist die relativ hohe Quote an Gegenstößen auf Seiten des ligahöheren Teams“, war Ziel doch wieder im Analyse-Modus. Das läge an der stärkeren Defensivleistung, die zwangsläufig zu Ballgewinnen führe. 

Vor dem Anpfiff hatte VfL-Coach Lars Hepp mit Blick auf den nächsten Meisterschaftgegner bei Ziel nachgefragt, ob die HSV offensiv decken könnte. Ziel kam dem Wunsch nach und lobte seine Sieben anschließend für ihr ordentliches Engagement. In der ersten Halbzeit würde der VfL richtig Gas geben, lautete die Ansage aus dem Hagener Lager. Sechste Minute, die Anzeige wies eine 5:1-Führung der Gäste auf. Offenbar machte der VfL Ernst. Aber die HSV hielt dagegen, verkürzte in der 14. Minute durch Bardischewski zum 4:6. Balsam für die Stimmung, die sich von dem frühen Dämpfer schnell erholte. 

Vor allem, wenn Hagen in den gebundenen Angriff musste, punktete die HSV. „Man hat der Mannschaft angemerkt, dass es ihr Spaß macht. Und das hat mich besonders gefreut“, resümierte der HSV-Coach. 

Jetzt steht erst einmal die Mannschaftsfahrt nach Mallorca auf dem Programm, ehe Friedhelm Ziel am 16. Juni zu einem lockeren Treffen in die Halle einlädt.

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