Adler und Kehl verlassen VfB, Avdullahu kommt

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Christoffer Adler (2. von links) wird den VfB Altena verlassen.

Altena - Zehn Abgänge, zehn Neuzugänge und ein neuer Cheftrainer: Der VfB Altena steht vor dem größten personellen Umbruch der vergangenen Jahre. Das Gesicht der Mannschaft, die in der zurückliegenden Spielzeit hinter Bezirksliga-Rückkehrer SC Lüdenscheid Vizemeister im Lüdenscheider Fußball-Kreisoberhaus geworden war, wird sich gravierend verändern.

Wenn Robert Krumbholz am Dienstag, 12. Juli, zum Trainingsauftakt ins Reineckestadion bittet, wird der Übungsleiter aus Lüdenscheid mit der „Mission Neuaufbau“ beginnen. Beginnen müssen. Nach den Abgängen von Tim Dlugolentzki, Tobias Baum (beide TuS Versetal), Florent Zejnullahu (SSV Küntrop), Kapitän Julian Kroll (FSV Werdohl), Koray Serin, Mirsad Semo (beide TSV Lüdenscheid), Dominik Franz (RSV Meinerzhagen) und Felix Martin (FC Iserlohn II) gab Krumbholz am Mittwoch bekannt, dass auch Jona Kehl die Blau-Weißen verlassen wird. Der Verteidiger schließt sich dem Arnsberger A-Kreisligisten SSV Küntrop an.

Während Kehl bei den Burgstädtern in der vergangenen Spielzeit unter der Regie von Fitim Zejnullahu nicht zum Stammpersonal gehörte, war Christoffer Adler in der Innenverteidigung gesetzt. Mit dem Defensiveckpfeiler kann Krumbholz aber ebenfalls nicht mehr planen. Der 29-Jährige ist Nachwuchstrainer in der Jugendabteilung von RW Lüdenscheid, trainierte bei den Bergstädtern zuletzt die E-Jugend und übernimmt zur neuen Serie den D-Jugend-Jungjahrgang (U12).

Weil sich die Trainingszeiten der U12 der Rot-Weißen mit denen des VfB überschneiden und Adler im Bezirksliga-Team von Marco Sadowski seine Chance suchen möchte, sagte der Toreverhinderer dem VfB und Krumbholz endgültig ab. Die RWL-Führung bestätigte den Wechsel zwar (noch) nicht, räumte aber ein, Gespräche mit dem Abwehrspieler zu führen.

Als wäre der Verlust zahlreicher Stammspieler noch nicht genug, wird der neue VfB-Trainer auch Flügelflitzer David Messina ersetzen müssen. „David wird Vater, will daher kürzer treten und in unserer zweiten Mannschaft spielen“, sagte Krumbholz, der kurz vor dem Ende der Wechselfrist einen Kader von 20 Akteuren zusammen hat.

Bis Mittwochmittag waren es sogar nur 19 Spieler, dann aber sagte Blendar Avdullahu zu. Der Verteidiger, der bis 2013 in der VfB-Jugend kickte und dann zu Borussia Dröschede wechselte, kehrt ins Reineckestadion zurück, ist der zehnte Neuzugang. „Das freut mich sehr. Blendar wird uns extrem weiterhelfen und soll sich bei uns auch weiterentwickeln“, so Krumbholz. Avdullahu war zuletzt Stammspieler in der Bezirksliga-A-Jugend der Dröscheder Borussen und absolvierte 2014 ein Sichtungstraining der albanischen U19-Nationalmannschaft.

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