Golf-Benefizturnier

Die gute Tat steht im Vordergrund

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Die Golferinnen trotzten dem Regen.

Schalksmühle - Der Sieger stand schon vorher fest, wie in jedem Jahr. Beim Benefiz-Turnier der beiden Lions-Club Lüdenscheid-Medardus und Lüdenscheid-Lennetal war der große Gewinner die Medardus-Stiftung zugunsten der Hospizarbeit in Lüdenscheid und Umgebung.

Wie hoch der Gewinn bei der 28. Auflage des Benefiz-Turniers sein wird – die Lions-Präsidenten Harald Krikke und Rüdiger Hoffmann werden es im Nachgang des Turniers noch vorstellen, die Summe stand bei der Siegerehrung noch nicht fest. Am Sonntag im Rahmen des geselligen Teils der Veranstaltung gab Wolfgang Thalwitzer vom Lions-Club Lüdenscheid-Medardus einen Einblick in die Erfolge der Arbeit in der Medardus-Stiftung, die seit 13 Jahren besteht und mehr als 100 000 Euro für die Hospizarbeit eingespielt hat. 

„Diese Arbeit ist für unsere Region ein Alleinstellungsmerkmal“, lobte der Schalksmühler Bürgermeister Jörg Schönenberg die Stiftung, „wenn es sie noch nicht gäbe – man müsste sie erfinden...“ 

Die beiden Lions-Präsidenten und ein Teil des Bruttosieger-Duos: (von links) Rüdiger Hoffmann, Frank Hornbruch und Harald Krikke.

So rückte die gute Tat in den Mittelpunkt eines Golftages, bei dem die 56 Aktiven auf der 18-Loch-Runde vom Wetter nicht gerade verwöhnt worden waren. Nach einer tollen Sommerwoche im Sauerland hatte sich pünktlich zum Turniersonntag Regen eingestellt. Doch die Golferinnen und Golfer hielten durch beim Vierer mit Auswahldrive – ums Handicap bei dieser Turnierform mussten sie ja nicht bangen. Sportlich gaben die Favoriten den Ton an: Jürgen Goldmann und Frank Hornbruch entschieden mit 33 Punkten die Brutto-Wertung für sich, hatten am Ende zwei Punkte Vorsprung vor dem Duo Frank Becker und Dominik Becker. Lennetal-Präsident Harald Krikke folgte im Gespann mit Mario Färber mit 29 Punkten auf Rang drei. 

Die Nettowertung sah Felix Schmolke und Kathrin Quinkert an der Spitze des Feldes. Mit 45 Netto-Punkten hatte auch dieses Siegerduo zwei Punkte Vorsprung vor Frank und Dominik Becker, die an diesem Tag in beiden Wertungen den Vizerang belegten und deshalb im Netto keinen Preis bekamen. Der zweite und dritte Netto-Preis ging somit an die Teams auf den Rängen drei und vier – zum einen an Andreas Gimbel und Holger Klein (41), zum anderen an Henning und Yvonne Probst (40). 

Ein Benefiz-Golftag, bei dem der Schirm nicht fehlen durfte.

Ausgeschrieben waren auch Spezialpreise in drei Kategorien: Den „Longest Drive“ schlugen Dominik Becker (Herren) und Asgard Franz (Damen), in der Wertung „Nearest to the pin“ war keine Dame in die Wertung gekommen, bei den Herren gewann Dominik Becker einen weiteren Sonderpreis. Und dann war da noch die Wertung „Nearest to the line“ – in dieser Kategorie hatten Carmen Funk und Harald Krikke bei den Damen und Herren die Nase vorn.

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