Golf-Landesliga West 6

Gelstern mitten im Abstiegskampf

Mit dem GCG nach Gevelsberg: Dustin Hollbach

Schalksmühle - Die Saison in der Golf-Landesliga West 6 biegt auf die Zielgerade ein. Kopf an Kopf: der GC Gut Berge Gevelsberg und der GC Gelstern.

Die Gevelsberger belegen aktuell Rang drei und hätten damit die Klasse gehalten, der GC Gelstern würde als Vierter absteigen. So weit aber ist es noch nicht: Es bleiben ja immerhin noch zwei Spieltage. Dramaturgisch reizvoller könnte die Ausgangslage kaum sein: Am Sonntag hat das Team aus Gevelsberg sein Heimspiel mit entsprechendem Heimvorteil, in zwei Wochen (31. Juli) dann findet das Saisonfinale beim GC Gelstern statt. Aktuell trennen beide Teams nur sechs Schläge (Gevelsberg 252, Gelstern 258) – bei jeweils sieben Rangpunkten. Spannender geht es nicht. 

„Wir haben uns diese Situation mit dem schlechten ersten Spieltag selbst zuzuschreiben“, sagt Gelsterns Kapitän Dominik Stuhldreier, „ich hoffe jetzt ganz einfach, dass wir den Kopf noch aus der Schlinge ziehen werden. Ich denke, es wird eine Punktlandung. Wobei ich schon glaube, dass wir Gut Berge auf unserem Platz mehr Schläge abnehmen können als umgekehrt.“ Am Sonntag nun geht es darum, den Rückstand vor dem Saisonfinale nicht zu groß werden zu lassen. 

Ein „normaler“ Einlauf für den GC Gelstern wäre Rang vier in Gevelsberg – verbunden mit der Hoffnung, dass die dominierenden Teams aus dem Siegerland (Tabellenzweiter) und aus Unna-Fröndenberg (Spitzenreiter) auch in Gevelsberg vorne liegen und die Gastgeber so auf Rang drei einlaufen würden. An der Spitze ist bei einem Punkt Vorsprung für Unna auch noch nichts entschieden. 

„Ich denke, dass wir mit unserer Heimstärke beim Finale auch den Tagessieg oder Rang zwei holen könnten“, sagt Stuhldreier. Dann wäre es sogar denkbar, dass Gelstern das Team aus Gevelsberg noch nach Rangpunkten schlägt und gar keinen Vorteil bei den absoluten Schlägen benötigt. Die Rechenspiele gehen bei dieser Konstellation in jede Richtung. Nur der GC Gut Neuenhof um Kapitän Benjamin Hell ist zu weit abgeschlagen, dürfte als erster Absteiger so gut wie feststehen. Personell will Stuhldreier zum Saisonfinale noch einmal alle Ressourcen ausschöpfen. 

In Gevelsberg ist der GCG zwar auch gut aufgestellt, aber nicht optimal. Constantin Görlich ist ebenso verhindert wie Jan Heisse. So rückt mit Harald Krikke ein Jungsenior ins Team, der zuletzt beim Heimspiel der Herren 35 eine ausgezeichnete Form zeigte und mit einem Handicap von 5.8 eine echte Verstärkung ist. Komplettiert wird das Achter-Team von Lars Filipp Lenssen. Der Neuzugang aus Dortmund kommt zu seinem zweiten Einsatz. Daneben setzt Stuhldreier auf die bewährten Kräfte – neben dem Kapitän selbst werden Daniel Maiworm, Kai-Jan Rex, Dustin Hollbach, Benedict Görlich und Julius Laufenberg in Gevelsberg auf die 18-Loch-Runde gehen. Hochkonzentriert und voll fokussiert, weil es die Situation verlangt. Am Ende könnte es auf jeden einzelnen Schlag ankommen.

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