Golf, PGA NRW-Open

Perfekte Golftage im Rheinland 

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Senior-Champion bei den PGA NRW-Open in Köln: Gelstern-Pro Gary Illingworth.

Schalksmühle - Diese zwei Turniertage so spät im Jahr waren nahezu perfekte für Gary Illingworth: Der Pro des GC Gelstern durfte am Dienstagabend bei der Siegerehrung auf der Anlage des Golf & Country Clubs Velderhof in Köln den großen Siegerpokal für den Senior-Champion bei den PGA NRW-Open in die Höhe halten.

Die NRW-Open der PGA waren für Profi- und Amateurspieler und zudem über 36 Löcher ausgeschrieben. Illingworth, der durch seine Trainer-Tätigkeit zumeist an den Club im Schalksmühler Höhengebiet gebunden ist, nahm die Gelegenheit wahr und meldete gemeinsam mit seiner Frau Mandy fürs Turnier. „Ich spiele immer noch sehr gerne Turniere – wann immer es geht“, sagt Illingworth. Auf mehr als sechs Turniere allerdings brachte es der 53-jährige Engländer, der schon lange Zeit als Trainer in Deutschland und seit zwölf Jahren im Schalksmühler Höhengebiet arbeitet, in diesem Jahr nicht.

 Dafür war der Start bei den NRW-Open im Rheinland nun umso imposanter: Mit zwei 74er-Runden spielte sich der Altenaer auf den achten Platz der Gesamtwertung und war gleichzeitig bester Senior des gesamten Teilnehmerfeldes. In dieser eigenen Senioren-Wertung verwies Gary Illingworth den European-Senior-Tour-Player Simon Brown aus England auf Rang zwei. Auch Brown hatte am ersten Tag eine 74er-Runde gespielt, am zweiten Tag aber benötigte er 75 Schläge. Einen Spieler, der das gesamte Jahr über auf der Tour Turniere spielt hinter sich zu lassen – das war für Gary Illingworth der eigentliche Triumph in Köln-Pulheim bei einem Turnier, das durchaus eine Herausforderung war.

„Die Fahnen waren brutal versteckt“, berichtet Illingworth, der in Deutschland über die Stationen Koblenz, Heidelberg und Hannover ins Sauerland kam, vom Turnier in Köln, „da hat man viel Geduld gebraucht.“ Illingworth indes hatte diese Geduld, ließ sich auch durch den Nebel nicht aus dem Konzept bringen, der am zweiten Tag dafür sorgte, dass die Spieler erst mit eineinhalb Stunden Verspätung auf die Runde gehen konnten. Bei ihm lief es einfach gut.

Mandy Illingworth war in Köln in diesem starken Feld, in dem die Amateure klar in der Minderheit waren, die einzige Dame. Sie spielte eine 81er- und eine 79er-Runde und belegte damit Rang 28. In der Wertung der Amateure landete sie damit auf dem zweiten Platz.

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