FSV trifft im Westfalenpokal auf Uli Sauerborn und Iserlohn

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Am Saisonende 2013/14 verabschiedete der FSV-Vorsitzende Thomas Dinter (rechts) Uli Sauerborn zum FC Iserlohn.

Werdohl - Da hatte die Losfee am Mittwoch ein glückliches Händchen: Fußball-Landesligist FSV Werdohl trifft in der ersten Runde des Westfalenpokals am 7. August auf den FC Iserlohn, feiert damit ein Wiedersehen mit dem langjährigen Werdohler Trainer und Sportlichen Leiter Uli Sauerborn.

In letzterer Funktion ist Sauerborn seit 2014 beim FCI. „Für Uli sicher noch mehr als für uns“ sei diese Begegnung reizvoll, sagte FSV-Sportchef Carsten Minker, der unter seinem Amtsvorgänger Sauerborn bis zu dessen Abschied im Sommer 2014 Trainer war. Der Schwerter ergänzte: „Es ist schön, mal wieder am Riesei zu sein und die Jungs zu sehen. Aber letztendlich geht es darum, ein Spiel zu gewinnen.“ 

Ursprünglich hatten beide Klubs ein Testspiel für die Vorbereitung geplant, nun treffen sich die FSV und die Waldstädter auch im ersten Pflichtspiel. „Inwiefern der Test jetzt bestehen bleibt, werden wir mit Uli besprechen“, sagte Minker, deutete aber an, dass aus seiner Sicht der Durchführung eines freundschaftlichen Vergleichs nichts im Wege stehe. 

Rein sportlich sieht der 41-Jährige sein Team gegen den Westfalenliga-Vierten der abgelaufenen Spielzeit als Außenseiter. „Aber die vergangene Saison im Verbandspokal hat gezeigt, was mit der richtigen Einstellung in einem Spiel möglich ist“, erinnerte Minker daran, dass die FSV 2015/16 mit dem ASC 09 Dortmund und Westfalia Wickede zwei höherklassige Teams ausschaltete. 

Derweil mussten die Werdohler in den vergangenen Tagen einen kleinen personellen Rückschlag verkraften: Musa Sesay wechselt zum Oberligisten TuS Ennepetal. Der in Sierra Leone geborene Außenbahnspieler hatte eigentlich beim heimischen Landesligisten für die neue Serie zugesagt, sich aber laut Minker die Option offen gehalten, bei einem entsprechenden Angebot die Herausforderung bei einem höherklassigen Klub zu suchen. 

„Er hat uns gegenüber immer mit offenen Karten gespielt“, machte der 41-Jährige dem Spieler keinen Vorwurf. Eine Nachverpflichtung sei nicht geplant, versicherte Minker: „Wir können das intern kompensieren.“

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