FSV Werdohl absolviert letztes Testspiel gegen SC Neheim

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Auch wenn Maciej Maciejewski, der polnische Neuzugang der FSV, hier zu Fall kommt: Im Erstrundenspiel des Westfalenpokals waren es eher die Akteure des FC Iserlohn, die im Riesei-Stadion strauchelten.

Werdohl - Sie mussten also nachsitzen, die Spieler der FSV Werdohl. Nach dem Abpfiff der ín der Verlängerung gewonnenen Erstrundenpartie im Fußball-Westfalenpokal gegen den FC Iserlohn (2:1) störte das aber niemanden wirklich.

„90 Minuten hätten auch gereicht“, bekannte Trainer Manuel Sander trotzdem. Die offensive und mutige Gangart, die Sander im Vorfeld angedeutet hatte, erwies sich für die FSV letztlich als Schlüssel zum Erfolg – und erwischte die Iserlohner auf dem falschen Fuß. „Ich glaube nicht, dass sie das wirklich auf dem Schirm hatten“, mutmaßte Sander. 

In Runde zwei wartet auf den Favoritenschreck aus dem Lennetal der SC Neheim – jene Mannschaft also, gegen die die FSV heute Abend (19.30 Uhr, Riesei-Stadion) ihr letztes Testspiel in dieser Saisonvorbereitung absolviert. Kurios: Auch gegen Iserlohn hatten die Werdohler vor einigen Wochen bereits einen Formcheck absolviert, bevor der neue Klub des langjährigen FSV-Machers Uli Sauerborn am Sonntag zum Pflichtspielauftakt zu Gast war. 

Die Neheimer waren in der vergangenen Serie bekanntlich das dominierende Landesliga-Team, stiegen folgerichtig auf und setzten in ihrer Westfalenpokal-Begegnung mit dem 4:2-Erfolg gegen den Hammer Oberligisten Westfalia Rhynern ihrerseits eine echte Duftmarke. Vorerst aber will Sander über das Zweitrundenduell am 5. oder 6. Oktober nicht allzu intensiv nachdenken. „Das liegt jetzt noch etwas in der Ferne. Erst einmal wollen wir einen vernünftigen Start in der Liga erwischen.“ 

Und heute gegen die von Alex Bruchhage trainierten Neheimer noch einmal experimentieren. Der FSV-Coach ließ durchblicken, dass es gegenüber dem Iserlohn-Spiel zu einigen personellen Veränderungen kommen wird.

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