Fußball-Kreisliga A

Stadtderby als A-Liga-Verfolgerduell

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Der TSV Lüdenscheid erwartet zum Derby den SV Hellas.

Es ist das Derby der Topspiel-Verlierer aus der Vorwoche: Hellas unterlag Grünenbaum 1:2, der TSV bei Phoenix Halver 1:4 – wer oben dran bleiben will, sollte nun auf dem Wefelshohl nicht leer ausgehen, wenn der Türkische SV Lüdenscheid auf den SV Hellas Lüdenscheid trifft (Sonntag, 15 Uhr).

„Wir schauen nach vorne und wollen auf jeden Fall punkten“, sagt Timo Maehne. Der Spielertrainer des SV Hellas darf sich nach Spielen gegen Phoenix, Grünenbaum und den TSV danach auf etwas leichtere Aufgaben freuen mit den Griechen. Am Wefelshohl allerdings soll das Derbyfeuer brennen. „Der TSV hat auch ohne Tuz genügend Potenzial, aber auch wir wissen, was wir können“, sagt Maehne, der auf den gesperrten Kechvaidis und Seckin (verletzt) verzichten muss, „das ist ein Derby, es ist brisant, auch weil keiner an Boden verlieren will.“ 

Auch Selcuk Özler freut sich auf dieses Derby-Feeling, hat allerdings auch noch mit dem Verarbeiten des Sonntags zu tun. „Das war ein rabenschwarzer Tag, wir waren einfach schlecht“, sagt Özler, „Phoenix war heißer. Man kann ja verlieren, muss aber ganz anders dagegen halten. Keine Frage: Das Unentschieden gegen den SC Plettenberg und diese Niederlage haben uns nicht gut getan. Wir müssen nun raus aus dem Loch. Ich erwarte eine Reaktion.“

Personell sind die Voraussetzungen dafür allerdings weiter nicht so gut. Neben Semir Tuz (Kreuzbandriss), Burak Özler (Handbruch) und Torben Brauckmann (Urlaub) droht auch Volkan Karadag auszufallen. Er zog sich an der Karlshöhe eine Knieprellung zu, wollte sich im Abschluss-Training aber noch einem Belastungstest unterziehen. Sollte er passen müssen, wird es offensiv langsam extrem eng bei der Özler-Elf.

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