Fußball, Kreisspruchkammer

VfB Altena zieht seinen Einspruch zurück

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Das Urteil der KSK um ihren Vorsitzenden Heiko Kölz ist nun rechtskräftig.

Altena - Das Abbruchspiel zwischen dem FC Phoenix Halver und dem VfB Altena in der Fußball-Kreisliga A geht sportgerichtlich doch nicht in die nächste Runde. Der VfB Altena, der vor der Kreisspruchkammer als Verlierer einer schwierigen Verhandlung hervorgegangen war, hatte einen Einspruch vor der Bezirksspruchkammer angekündigt. In einer E-Mail teilte Geschäftsführer Roland Voigt gestern der KSK jedoch mit, dass der VfB seinen Einspruch gegen das Urteil vom 4. April zurückzieht.

Die Kammer hatte am 4. April den Burgstädtern die Schuld am Abbruch des Spiels aus dem November gegeben, weil der VfB sich geweigert hatte, die Partie fortzusetzen, nachdem ein des Feldes verwiesener VfB-Kicker von zwei Zuschauern angegangen worden war und sich danach eine allgemeine Rudelbildung – allerdings ohne Tätlichkeiten – auf der Tartanbahn vollzogen hatte. 

Die Sichtweise des VfB war gewesen, dass der Abbruch ursächlich auf das Verhalten der Anhänger des FC Phoenix Halver zurückzuführen gewesen wäre. Weshalb der VfB den Einspruch nun nicht weiter verfolgt und seine Sichtweise nicht von der nächsten Instanz prüfen lässt, dazu gab es keine offizielle Begründung. Roland Voigt war am Montag nicht für eine Stellungnahme zu erreichen. 

Voigt hatte noch am Sonntag beteuert, der Verein habe auf jeden Fall fristgerecht die Berufungsgebühr auf gleich zwei Konten eingezahlt – um sicherzugehen, keinen Formfehler zu machen. So bleiben die Beweggründe im Dunkeln. Auf jeden Fall ist das Urteil nun rechtskräftig – der FC Phoenix erhält die Punkte, ein Gewinner ist zudem der SC Lüdenscheid, dem der VfB Altena nun in der A-Liga-Tabelle nicht noch dichter auf die Pelle rückt... 

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