„Wir wollen unter die ersten Drei“

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23 Spieler umfasst der Kader des Fußball-Bezirksligisten RSV Meinerzhagen für die neue Saison. Insgesamt zehn Neuverpflichtungen sollen am nächsten Entwicklungsschritt des Vorjahresdritten mitwirken.

Meinerzhagen - Mit Trainingseinheiten am Freitag, Samstag und Sonntag ist Fußball-Bezirksligist RSV Meinerzhagen in die Vorbereitung auf die Saison 2016/17 gestartet. Was diese am Ende für die Volmestädter bringen soll, formuliert das Trainer-Team Mutlu Demir, Ufuk Sahin und Nuri Sahin wie folgt: „Wir wollen unter die ersten Drei – mit der Aussicht auf den Aufstieg.“

Mit zehn Neuzugängen – David Kerefidis (SV Hohenlimburg 10), Andreas Spais (SV 04 Attendorn), Philipp Stumpf, Timo Eick (beide Kiersper SC), Jonas Ermes (SC LWL 05), Dominik Franz (VfB Altena), Furkan Demiray (TSG Sprockhövel A-Jugend), Nils Buchwalder (RW Lüdenscheid A-Jugend) sowie die Eigengewächse Simon Bergen und Markus Nickel – hat sich der RSV überwiegend namhaft verstärkt. Da liegt es auf der Hand, dass der Vorjahresdritte als einer der Top-Favoriten auf den Aufstieg gilt.

Dieser Umstand ist den Verantwortlichen sehr wohl bewusst. „Wir haben kein Problem mit der Favoritenrolle“, sagt Nuri Sahin. Der BVB-Profi, der seinen Heimatverein nunmehr im zweiten Jahr unterstützt und zum Auftakt vor Ort war, zählt zum Kreis der vom Rest der Liga gejagten Teams auch den SV Ottfingen und die VSV Wenden. Mit Vizemeister RW Lüdenscheid und dem Kiersper SC hat er zwei Kreisrivalen ebenfalls auf der Rechnung.

Eine Alles-oder-nichts-Angelegenheit ist der Aufstieg für die Meinerzhagener gleichwohl nicht, nach Platz drei im zurückliegenden Spieljahr soll nun aber der nächste Entwicklungsschritt folgen. Ob dieser dann letztlich zum großen Wurf reichen wird, bleibt abzuwarten. Die Mischung im Team erscheint freilich so vielversprechend, dass auch der Verlust von Torjäger Hakan Aktas zu verkraften sein dürfte. Sechs der zehn Neuen haben höherklassige Erfahrung im Seniorenbereich, und mit Furkan Demiray, Buchwalder und Bergen sind vielversprechende Talente hinzugekommen.

„Wir haben insgesamt eine relativ junge Mannschaft“, konstatiert Mutlu Demir mit Blick darauf, dass mit Halil Akbal (31) nur ein Spieler des 23-köpfigen Kaders die 30 überschritten hat. Auch deshalb kommt den Neuverpflichtungen eine wichtige Rolle zu: „Wir haben bewusst Jungs geholt, die führen können und auch ‘mal unangenehme Dinge ansprechen.“ Klar ist auch: Über eine gesamte Saison gesehen, müssen die Leistungen konstanter werden, wenn es höher hinausgehen soll. „Das hat uns im vergangenen Jahr noch gefehlt“, so Demir.

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