FSV Werdohl gastiert bei Angstgegner RW Hünsborn

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Textilprobe bestanden: Faruk Cakmak (links, Szene aus dem Spiel gegen Attendorn) und die FSV Werdohl wollen am Sonntag die Negativserie gegen RW Hünsborn beenden.

Werdohl - Manuel Sander nimmt es mit Humor. „Angstgegner? So etwas kennen wir nicht“, sagt der Trainer der FSV Werdohl vor dem Auswärtsspiel in der Fußball-Landesliga bei RW Hünsborn (Sonntag, 15 Uhr, Rheinauer Straße). Tatsächlich aber ist das Team aus Wenden für die Lennetaler genau das: ein Angstgegner.

Seit die FSV 2012 zuletzt aus der Westfalenliga abgestiegen ist, gelang der Elf vom Riesei in acht Partien kein einziger Sieg (drei Unentschieden, fünf Niederlagen) gegen die Truppe um Mittelfeldstratege Steffen Hatzfeld und Torjäger Marius Uebach. Derlei statistische Spielereien, meint Sander, spielen eigentlich keine Rolle. „Aber klar ist das für uns ein Ansporn, daran etwas zu ändern“, kann der Werdohler Coach nicht leugnen, dass die schwarze Serie gegen die Rot-Weißen irgendwie doch ein bisschen von Bedeutung ist. 

Vor ziemlich genau einem Jahr war die FSV zuletzt an der Rheinauer Straße zu Gast und bezog noch unter Sanders Vorgänger Alen Terzic nach einem Einbruch in der letzten halben Stunde mit 1:5 ordentlich Prügel. Im Rückspiel Ende Februar holte Werdohl dann immerhin ein torloses Remis heraus. 

Personell ist die Ausgangslage unverändert gut. Torjäger-Routinier Muammer „Bubi“ Topcu hat seinen Urlaub beendet und könnte damit erstmals in dieser Serie in einem Pflichtspiel im Werdohler Kader stehen. Fraglich ist der Einsatz des Albaners Emirjon Avdia, der zuletzt an Knöchelproblemen litt. Nicht festlegen wollte sich Sander, inwieweit Kapitän Lukas Kessler mitwirken kann, der in den vergangenen drei Wochen privat bedingt nicht trainieren konnte. 

FSV: Grete, Duru, Yigit – Brüll, Schröder, Rattelsberger, Hegemann, Maus, Sarris, P. Fischer, Aydin, Kroll, Cakmak, Orhan, Klamann, R. Zekovic, F. Fischer, Aktan, Maciejewski, Avdia (?), Kessler, Topcu

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