Fußball-Landesliga 2

Keine Tore auf dem Harkortberg

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Kam mit der FSV in Wetter nicht über ein 0:0 hinaus: Steffen Hegemann (links).

Wetter -  Keine Tore am Harkortberg: Mit einem torlosen Unentschieden kehrte Fußball-Landesligist FSV Werdohl am Sonntag von seinem Gastspiel beim Tabellenvorletzten FC Wetter 10/30, der nach dem Hünsborner Sieg in Hohenlimburg nun sogar Letzter ist, zurück.

Zu wenig für die FSV, die nach dem dritten sieglosen Spiel in Folge auf Rang fünf zurückgefallen ist. „Mehr als den einen Punkt“, bilanzierte Trainer Manuel Sander, „hatten wir allerdings auch nicht verdient.“ 

Es war fast ein Treppenwitz, dass in einer Partie, in der beide Seiten in der ersten halben Stunde Zweikämpfe und das Risiko mieden, stattdessen fast nur auf Ordnung und Sicherheit bedacht waren, Dennis Rattelsberger schon nach 25 Minuten verletzt ausschied, weil er in einem dieser wenigen Zweikämpfe einen Schlag auf den Knöchel bekommen hatte. Da auch Cem Aktan mit einem Ziehen im Oberschenkel nach 24 Minuten passen musste, musste Sander gleich zweimal umstellen in der Viererkette, in die die eingewechselten Hegemann und Klamann rückten, Falk Fischer durfte dafür offensiver werden. 

Offensiv allerdings ging im ersten Durchgang wenig bis nichts beim Gast. Die erste richtige Chance hatte Lukas Kessler erst in der 45. Minute, er scheiterte aber aus kurzer Distanz an Ester. Das Kellerkind hatte da durch Schröder bereits zweimal Markus Grete geprüft, doch der hatte sich keine Blöße gegeben (13./14.). Ein Gottesbüren-Schuss war zudem knapp am FSV-Tor vorbeigestrichen. Mit dem 0:0 zur Pause war der Gast gut bedient. „Wir haben da einfach schlampig Fußball gespielt“, sagte Sander später.

Nach der Pause hatte wieder der FC die ersten Chancen, doch wieder war Grete gegen Gottesbüren (52.) und Jankowski (56.) auf dem Posten. Erst nach gut einer Stunde kam so etwas wie Zug ins FSV-Spiel. Der Favorit suchte nun seine Chance, aber richtig zwingend wurde es gegen defensiv gut gestaffelte Freitas-Schützlinge selten. Zekovics Schuss strich übers Tor (62.), Kessler fand in bester Position im Eins-gegen-Eins wieder in Ester seinen Meister (76.), Krolls 20-Meter-Schuss war technisch sehenswert, ging aber doch recht deutlich übers Tor (79.). 

Und weil auf der Gegenseite der eingewechselte Sell knapp das FSV-Tor verfehlte, steuerte die Partie ihrem torlosen Ausgang entgegen, als es fast doch noch einmal eingeschlagen hätte beim Kellerkind. Es lief die 91. Minute, als sich Topcu nach einem Freistoß in die Luft schraubte und den Ball ans Lattenkreuz köpfte. Zur Tabellensituation beider Teams hätte es gepasst, wenn es das 0:1 gewesen wäre. An diesem Nachmittag aber fand der Ball nicht den Weg ins Tor. Es blieb beim 0:0. Und das war auch gerecht so. 

FCW: Ester – Rösner (78. Babral), Hain, Müller, Kauermann – Buchholz – Jankowski (81. Sell), Gottesbüren, Hintzke, Schröder – Kakoulidis (71. Mamatov)
FSV: Grete – F. Fischer, Rattelsberger (25. Klamann), Maus, Sarris – Kroll, Cakmak – Zekovic, Aktan (24. Hegemann) – Kessler, Topcu
Schiedsrichter: Piel (Herne)

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