FSV reist zum Landesliga-Topspiel nach Finnentrop

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Torjäger-Routinier Muammer „Bubi“ Topcu (Mitte) und die FSV Werdohl wollen sich nach dem unnötigen knappen 1:0-Sieg gegen Meschede in Finnentrop in der Rückwärtsbewegung wieder verbessern.

Werdohl - Auch wenn erst der siebte Spieltag in der Fußball-Landesliga vor der Tür steht: Rein tabellarisch verdient das Gastspiel der FSV Werdohl bei der punktgleich auf Rang zwei stehenden SG Finnentrop/Bamenohl am Sonntag (15 Uhr, Im Ohl) das Etikett „Topspiel“.

Dass der Westfalenliga-Absteiger aus dem Nachbarkreis sich eine Klasse tiefer gleich wieder im Vorderfeld einsortieren würde, ist nicht unbedingt eine Überraschung. Dass die FSV nach sechs Partien mit fünf Siegen ohne Gegentor punktgleich mit der SG Vierter ist, musste man hingegen nicht zwingend erwarten. „Wir wollen uns noch mehr von diesen Spielen erarbeiten“, sagt Werdohls Trainer Manuel Sander. 

Auch in Finnentrop wollen die Lennetaler nicht leer ausgehen. „Einen Punkt haben wir, wenn angepfiffen wird. Und mindestens den wollen wir auch wieder mitnehmen“, betont der FSV-Coach. Je nachdem, wie die Ergebnisse der Konkurrenz ausfallen, könnten die Werdohler mit einem Sieg sogar die Tabellenführung übernehmen. 

Ein Patzer des punktgleichen BSV Menden gegen RW Erlinghausen scheint jedoch ebenso unwahrscheinlich wie ein Ausrutscher von Tabellenführer Borussia Dröschede gegen den Sechsten SpVg Hagen. Mit derlei Rechnereien beschäftigt sich Sander jedoch nur am Rande. „Für uns ist das alles positiver Druck. Wir reden uns nicht in Situationen, dass wir unbedingt gewinnen müssen.“ 

Zwei Dinge scheinen in Finnentrop unausweichlich: Zum einen gilt es, die Kreise der starken SG-Offensive mit Mike und Tim Schrage sowie Phillip Hennes einzuengen. Zum anderen gefiel Sander das Defensivverhalten in den Partien gegen den SSV Meschede (1:0) und am Dienstag im Kreispokal bei Eyüpspor Werdohl (3:0) trotz der guten Resultate nicht immer. „Insgesamt müssen wir wieder zu einer besseren Rückwärtsbewegung finden“, meint der Coach, der angesichts der Überlegenheit seiner Elf in den beiden Begegnungen einräumt: „Das sind Spiele, wo es in der Birne vielleicht ein Stück weit zu einfach ist.“ Lediglich hinter dem Einsatz von Rejhan Zekovic (leichte Oberschenkelzerrung) steht ein Fragezeichen. Auf Unannehmlichkeiten müssen sich indes Zuschauer einstellen, die die Werdohler nach Finnentrop begleiten möchten. Wie die SG auf ihrer Facebook-Seite mitteilte, sei die B 236 durch Bamenohl am Sonntag wegen des Herbstmarktes für den Verkehr gesperrt. Die Sperrung könne über Finnentrop und Weringhausen umgangen werden, hieß es.

FSV: Grete, Duru, Yigit – Brüll, Schröder, Hegemann, Rattelsberger, Maus, Sarris, P. Fischer, R. Zekovic (?), Aydin, Klamann, Kroll, Cakmak, F. Fischer, Aktan, Maciejewski, Topcu, Kessler

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