FSV-Motor stockt vor Heimspiel gegen Gerlingen

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Kapitän Lukas Kessler (links, Szene vom 0:0 der FSV Werdohl in Wetter) musste in dieser Woche krankheitsbedingt pausieren und wird den Lennetalern darum eventuell auch am Sonntag gegen Gerlingen fehlen.

Werdohl - Der in der Anfangsphase der Saison so zuverlässig laufende Motor der FSV Werdohl scheint vor dem Heimspiel der Fußball-Landesliga gegen den FSV Gerlingen am Sonntag (15 Uhr, Riesei-Stadion) ins Stottern geraten. Eines will Trainer Manuel Sander gerade deswegen nicht tun: „Draufhauen.“

Nur vier ihrer jüngsten fünf Pflichtspiele hat die FSV gewonnen, in der Liga ist sie seit drei Partien sieglos. Und seit Mittwochabend müssen sich Sander und Co. auch um einen Cup-Wettbewerb weniger Gedanken machen, denn beim Bezirksligisten Kiersper SC scheiterten die Werdohler im Kreispokal bekanntlich mit 0:2. 

„Bis zum ‘Sechzehner’ war es okay, aber dann haben wir uns nicht die zwingenden Chancen herausgespielt“, monierte der FSV-Coach, der aber kein Krisengerede aufkommen lässt: „Wir sind nicht die Ersten, denen so etwas passiert.“ Überhaupt sieht der 32-Jährige die FSV als Tabellenfünften 17 Zählern aus neun Begegnungen weiter absolut im Plan: „Wir meckern ja auf hohem Niveau, sind immer noch im Rennen, im Soll.“ 

Dass er mit seinem Trainerteam und den Spielern das Aus in dem Wettbewerb, in dem die Werdohler als Titelverteidiger angetreten waren, trotzdem am Donnerstag aufgearbeitet hat, liegt auf der Hand. „Wir haben nicht draufgehauen, sondern alles vernünftig besprochen“, betont Sander und erhofft sich, dass seine Elf am Sonntag gegen Gerlingen defensiv wie offensiv wieder ein besseres Verhalten an den Tag legt. Die Lennetaler stellen sich auf einen starken Bezirksliga-Meister der vergangenen Spielzeit ein, der, wie Sander zu ahnen glaubt, „defensiv gut steht und sich zweikampftechnisch voll reinhaut“. 

Bereits in Kierspe war die FSV personell geschwächt – und das wird allem Anschein nach auch am Sonntag gegen das Team aus der Gemeinde Wenden nicht anders sein. Die zuletzt angeschlagenen und deswegen im Pokal geschonten Falk Fischer und Rejhan Zekovic stehen aller Voraussicht nach zwar im Kader, ob sie aber eine Alternative für die Startelf sind, bleibt abzuwarten. Noch ungünstiger liegt der Fall bei Muammer „Bubi“ Topcu (ebenfalls angeschlagen) und dem zuletzt erkrankten Lukas Kessler. Über einen Einsatz seines oftmals favorisierten Angriffsduos wird Sander kurzfristig entscheiden müssen. 

Maciej Maciejewski konnte in dieser Woche privat bedingt nur gestern trainieren. Sicher ausfallen werden Philip Fischer (Weisheitszähne gezogen) und Marcus Brüll (Operation am Kopf). Wieder spielberechtigt ist indes nach seiner Roten Karte in Finnentrop Ende September Erkut Orhan.

FSV: Grete, Duru, Yigit – Schröder, Maus, Rattelsberger, Hegemann, Sarris, Aydin, Klamann, Kroll, Cakmak, R. Zekovic, F. Fischer, Aktan, Orhan, Topcu (?), Kessler (?), Maciejewski (?)

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