Fußball-Kreispokal

Pokalverteidiger FSV Werdohl ist raus

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Raus aus dem Kreispokal: Manuel Sander und die FSV Werdohl scheiterten am Kiersper SC.

Kreisgebiet - Es war ein Pokalabend, der es in sich hatte: Fußball-Landesligist FSV Werdohl musste seine Hoffnungen auf eine erfolgreiche Titelverteidigung am Kiersper Felderhof begraben, verlor beim Bezirksligisten Kiersper SC 0:2.

Zwar übernahm die FSV wie erwartet von Beginn an die Initiative, sah sich jedoch bissigen und gut gestaffelten Volmestädtern gegenüber, die mit schnellen Konterangriffen Nadelstiche setzten. In der elften Minute traf Lukas Finke zum 1:0. Fortan drückten die Werdohler die Platzherren zusehends in die Defensive. Ein wirkliches Durchkommen in Richtung KSC-Tor gab es für den Landesligisten bis zur Pause allerdings nicht. Auch nach dem Wechsel blieben Chancen für die spielbestimmende FSV Mangelware - und so machte Rafet Batgün in der 81. Minute alles klar für den KSC. In der Nachspielzeit parierte Keeper Salmen sogar noch einen Elfmeter von Kroll - ein gebrauchter Abend fürs Sander-Team.

Einen solchen hätte fast auch der SV Hellas Lüdenscheid erlebt. Trotz einer 4:2-Führung zur Pause beim C-Ligisten FC Altena 69 musste sich das Maehne-Team auf dem Lindscheid über 120 Minuten das Elfmeterschießen quälen (Torfolge bis zum 5:5 nach 120 Minuten: 0:1 (4.) Platanos, 0:2 (13.) Mergas, 1:2 (17.) Beimborn, 1:3 (26.) Lumani, 2:3 (36.) Sekulla, 2:4 (38.) Orfanos, 3:4 (67.) Glörfeld, 4:4 (87.) Maier, 5:4 (92.) Sekulla, 5:5 (111.) Orfanos). Im Elfmeterschießen fiel dann auch noch ein Teil des Flutlichtes aus, so dass unterbrochen werden musste. Am Ende eines sehr langen Fußballabends allerdings verschoss Pavlidis den achten FCA-Elfmeter, und Platanos machte mit dem 11:12 den Viertelfinal-Einzug des SV Hellas klar.

Favoritensiege gab es in Lüdenscheid: Der RSV Meinerzhagen ließ zwar viele Leistungsträger zu Hause, gewann aber trotzdem 10:3 (5:1) beim rührigen D-Kreisligisten Alevitischer FC Lüdenscheid, für den Mete Firat gleich zwei Tore schoss. Für den Bezirksliga-Spitzenreiter war ein Spieler sechsmal erfolgreich, der sonst gar nicht mehr spielt: Trainer Ufuk Sahin drückte dem Spiel in der LüWo-Arena seinen Stempel auf. Auf dem Dickenberg siegte der FC Phoenix Halver nach Toren von Intravaia (2) und Cilingir (2) 4:0 (1:0) beim C-Ligisten Schlesischer SV Lüdenscheid. Die Gastgeber hatten gegen den A-Liga-Primus mit Jonas Santen allerdings den Akteur des Abends in ihren Reihen. Der Keeper verhinderte mit seinen tollen Paraden eine deutlichere Niederlage.

Im letzten Zweitrundenspiel des Kreispokals setzte sich C-Ligist TV Wiblingwerde etwas überraschend mit 2:1 nach Verlängerung gegen die B-Liga-Kicker des TSKV Altena durch. Den Siegtreffer in der Overtime schoss nach 113 Minuten der eingewechselte Spielertrainer der Gastgeber, Jannik Bäcker. MZV

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