Fußball-Kreispokal

Altena 69 kegelt Ennepe aus dem Pokal

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Mit einer satten Portion Leidenschaft bot C-Kreisligist FC Altena 69 um Dirk Jostmann (links) dem zwei Klassen höher spielenden TuS Ennepe gestern Abend die Stirn und zog nicht unverdient in die zweite Pokalrunde ein.

Kreisgebiet - Die zweite Kreispokalrunde hat die erste dicke Überraschung. A-Kreisligist TuS Ennepe musste sich am Mittwochabend beim C-Ligisten FC Altena 69 geschlagen geben. Türkiyemspor Plettenberg und der TuS Grünenbaum kamen dagegen weiter.

Überraschung auf dem Sportplatz Lindscheid: Dank eines leidenschaftlichen Auftritts kegelte Fußball-C-Kreisligist FC Altena 69 gestern den A-Ligisten TuS Ennepe aus dem Kreispokal. Mann des Abends war Marco Wendland, der in Minute 73 gleich vier Enneper austanzte und die Kugel trocken zum 2:1-Siegtreffer versenkte. Vieler hatte die Dahler vor der Pause in Führung gebracht (37.). Keine 60 Sekunden nach dem Wechsel hatte Misterek aber den Ausgleich besorgt. Ennepe warf in der Schlussphase alles noch vorne, die Dahler aber brachten den Sieg über die Zeit.

Einen erwarteten Favoritenerfolg gab es dagegen am Wefelshohl: Auch der nicht in Bestbesetzung angereiste A-Liga-Aufsteiger Türkiyemspor Plettenberg setzte sich klar 4:0 (2:0) bei den Landsleuten von B-Liga-Absteiger Türkgücü Lüdenscheid durch. Der zwei Klassen höher angesiedelte Gast aus der Vier-Täler-Stadt kombinierte flüssiger und temporeicher als die Hausherren und schoss durch Y. Danis (7., Foulelfmeter), E. Douros (37.), Karaman (69.) und nochmals Y. Danis (81.) einen klaren Erfolg heraus. Bei Türkgücü sah der eingewechselte Mittrainer Kaya wegen groben Foulspiels die Rote Karte (79.).

Überaus schmeichelhaft war der 2:0 (0:0)-Erfolg des TuS Grünenbaum beimSchlesischen SV Lüdenscheid durch. Die Gäste waren nur mit ihrer B-Liga-Reserve an den Dickenberg gekommen – und die war gegen den engagierten C-Ligisten über 90 Minuten die schlechtere Mannschaft. In der ersten Spielhälfte war überhaupt kein Klassen-Unterschied erkennbar, Tore fielen aber auch nicht. Nach der Pause und zwei Wechseln tat der TuS etwas mehr fürs Spiel. Die Schlesier blieben zwar offensiv gefährlich, allerdings waren sie nun hinten anfällig. Als Johann Werner nach 61 Minuten das 0:1 erzielte, sah die SSV-Abwehr nicht gut dabei aus. Danach hatte der SSV mehrere gute Chancen zum Ausgleich, trafen aber nicht. Und so machte der eingewechselte Matthias Wolf mit dem 0:2 (83.) alles klar.

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