Fußball-Kreispokal

Blaues Auge fürs Michailidis-Team

+
Der SV Hellas Lüdenscheid setzte sich in der zweiten Runde des Fußball-Kreispokals gegen den TuS Stöcken-Dahlerbrück nach einem sehr ansehnlichen Spiel auf dem Kuhlenhagen-Kunstrasen 3:1 durch.

Kreisgebiet - Der erste lange Pokalabend im Fußballkreis Lüdenscheid mit sechs Begegnungen, er war ein Abend ohne größere Überraschungen. Die Favoriten nahmen die Hürden, die sich vor ihnen auftürmten, mehr oder weniger problemlos.

Pokalverteidiger FSV Werdohl hatte allenfalls 25 Minuten Mühe mit einem zunächst motivierten Stadtrivalen Eyüp Werdohl. Nach dem 0:1 von Kessler (28.) aber war der Widerstand der Platzherren schnell gebrochen. Cakmak legte noch vor der Pause zum 0:2 nach (37.). Den Schlusspunkt setzte nach dem Wechsel Rattelsberger (60.). Auch der Vorjahresfinalgegner der FSV, der SV Hellas Lüdenscheid, steht in der dritten Runde: Die Griechen hatten allerdings beim TuS Stöcken-Dahlerbrück eine harte Nuss zu knacken. Nach torloser erster Hälfte brachte Mergas Hellas in Führung (58.), doch Moschopoulos glich in der völlig offenen Partie aus (60.). Die Treffer von Kechvaidis (70.) und Lumani (90.) brachten den Honsel-Club aber auf Kurs und eine Runde weiter.

In der Bergstadt Lüdenscheid fanden gleich vier Partien statt, dabei gab es nur einen Heimsieg: B-Ligist Polonia Lüdenscheid schlug den Klassenrivalen Karadeniz Werdohl 5:1 (2:1). Nach frühem Rückstand durch Hünkar Aydin (18.) drehten Vicent, Alawie (2), Jamal Ghali und Jouhand die Partie, beim Gast sah Malikazad (67.) wegen wiederholten Foulspiels die Gelb-Rote Karte. Der Türkische SV Lüdenscheid zog im Duell der Topteams aus Kreisliga A und Bezirksliga beim 2:4 (0:3) gegen den RSV Meinerzhagen den kürzeren. Die Gäste hatten am Wefelshohl die erwartbaren Tempovorteile -  Zejnullahu (11. und 27.) und Franz (37.) stellten die Weichen schon vor dem Wechsel zum 0:3 auf RSV-Sieg.  Das 1:3 durch Tuz (50., Foulelfmeter), der später verletzt ausschied, konterte Spais zum 1:4 (80.), das letzte Tor des Tages erzielte Karadag in der Nachspielzeit. 

Cem Aktan (links, im Zweikampf mit Eyüps Murat Sarvan) und seine FSV-Teamkollegen taten sich im Pokal-Stadtderby nur in den ersten 25 Minuten etwas schwer.

Chancenlos war auch der LTV 61 am Honsel gegen den A-Liga-Rivalen FC Phoenix Halver: Die Gastgeber mühten sich, aber eigentlich spielte nur der Gast und kam durch Treffer von Strongface (4.), Intravaia (34.) und Solla (80.) zu einem hochverdienten Sieg. So wackelte am Ende nur ein Favorit: der TuS Plettenberg. Wobei er nicht wackelte, dafür war sein Spieltempo viel zu lahm. Gegen ein tapferes B-Liga-Schlusslicht TuRa Brügge regierte beim Bezirksligisten die Ideenlosigkeit. Zwar brachte Kafetzis den Gast in Führung (12.), doch Benning glich mit der einzigen TuRa-Chance vor dem Wechsel aus (23.). Nach der Pause blieb die Partie trotz zahlreicher TuS-Chancen torlos, erst in der Verlängerung entschieden Lang (105.) und Binder (118.) das Spiel zugunsten des Michailidis-Teams.

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.
Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare