Späte Entscheidung zum vierten TSV-Sieg 

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Sah am Donnerstagabend die späte Entscheidung zum vierten Sieg seiner Mannschaft: TSV-Trainer Selcuk Özler.

Lüdenscheid - Zumindest bis Sonntag hat der TSV Lüdenscheid im Kreis-Oberhaus die Tabellenführung übernommen. In der vorgezogenen Partie gegen den TuS Herscheid setzte sich das Özler-Team am Donnerstagabend nach hartem Kampf mit 3:1 (1:0) durch – es war der vierte Sieg im vierten Spiel.

Die Kontrahenten lieferten sich ein temporeiches und sehr ansehnliches Duell. Der TSV begann offensiv, Zaims 16-m-Schuss parierte Dreißigacker (2.), eine Minute später zog Karadag vorbei. Doch der TuS versteckte sich keineswegs, schaltete bei Ballgewinnen unheimlich schnell um und war gefährlich. Fichtners Schuss konnte Brauckmann gerade noch vor der Linie abblocken (8.). Und so ging’s weiter rauf und runter: Tuz (27.) vergab für den TSV, zwei Minuten später zischte Ertelts „Kracher“ haarscharf am Pfosten vorbei. Zwischendurch hatte Schiri Herdes dem Gast nach Brauckmanns Foul an Gabrysch einen klaren Elfmeter verweigert (28.).

 Schmeichelhaft deshalb die Pausenführung des TSV, die Karadag aus zehn Metern markierte (43.), nachdem sich Alobade gegen ihn verschätzt hatte.

 Nicht überraschend das 1:1, das der nie auszuschaltende Almesto aus vollen Lauf erzielte (47.). Der Ausgleich hatte aber Signalwirkung für einen langen Endspurt des TSV, der jedoch kaum Chancen herausspielte.

So blieb’s bei zwei Freistößen von Özler (55., knapp vorbei) und dann Tuz (64., Dreißigacker parierte großartig), bevor die späte Entscheidung für den TSV, wenn auch irregulär, fiel: Tuz hatte Karadag (83.) klar im abseits bedient, Herrscheids Proteste mündeten in „rot“ gegen Gabrysch und dem 3:1 von Tuz

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