SV Affeln blickt auf ordentliche A-Liga-Saison zurück

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Gegen Sundern II rannten Kevin Mrohs (links) und Co. zwar oft hinterher, doch die Gesamtbilanz des SVA stimmte.

Affeln - Zwei Jahre hintereinander war der SV Affeln zuletzt in den Abstiegskampf der Arnsberger Fußball-Kreisliga A geraten. Diesen Trend sollte und wollte Spielertrainer Erhard Krengel, der im vergangenen Sommer Stefan Merschmeier auf der Stummel ablöste, stoppen. Mit Erfolg.

Am Ende der gerade abgelaufenen Saison steht Rang zehn zu Buche. Entsprechend positiv fällt das Fazit von SVA-Geschäftsführer Benjamin Nakajew aus. „Generell sind wir schon zufrieden“, sagt Nakajew, der selbst noch zum Kader der SVA-Reserve gehört, die mit dem D-Liga-Meistertitel die ordentliche Spielzeit der Affelner abrundete. 

Ein Haar in der Suppe der „Ersten“ findet der Geschäftsführer aber: „Unter Berücksichtigung der letzten drei Spiele hätten wir schon sieben oder gar neun Punkte mehr holen können.“ 

Tatsächlich aber langte es in den Vergleichen mit dem späteren Rangvierten FC BW Gierskämpen (3:3), Absteiger SSV Stockum und der bis zuletzt um den Klassenerhalt kämpfenden Reserve des TuS Sundern (beide 1:2) nur zu einem mageren Pünktchen. „Von daher wäre noch mehr drin gewesen“, weiß Nakajew, dass dies die ansonsten ansehnliche SVA-Ausbeute freilich nur wenig schmälert: Vier Tabellenplätze und neun Punkte besser war das Spieljahr 2015/16 unter dem Strich aus Sicht der Stummel-Kicker gegenüber der vorigen Saison. 

In Gänze sei damit eine „klare positive Tendenz“ zu erkennen, die in der neuen Serie anhalten soll. „Da wollen wir einen einstelligen Tabellenplatz anpeilen. Das Potenzial ist da“, bekräftigt Nakajew. 

Kleinere quantitative und qualitative Korrekturen beim Personal sind für die Sommerpause dennoch vorgesehen. Mit Stürmer Jan Hildebrandt vom TuS Plettenberg ist ein Neuzugang bereits bekannt. Man sei zudem auf der Suche nach jeweils einer Verstärkung für die Abwehr und den Angriff. 18 Zusagen liegen aus dem bisherigen Kader vor, lediglich Tino Tammaro verabschiedet sich zum Ortsnachbarn TuS Neuenrade, der in der Lüdenscheider A-Liga kickt. 

Zudem soll Coach Krengel nach Möglichkeit Verstärkung durch einen Torwarttrainer erhalten. Bei Routinier Benjamin Moch, der Krengel zuweilen auch beim Coaching unterstützte, geht die Tendenz wegen einer beruflichen Weiterbildung indes dahin, dass er sich vom SVA verabschiedet.

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