Fußball-Kreisspruchkammer

Ende der Sommerpause für die KSK

+
Die Sommerpause ist für Heiko Kölz und die KSK zu Ende.

Lüdenscheid - Die Sommerpause ist vorbei – auch für die Spruchkammer des Fußballkreises Lüdenscheid. Am 12. September tagt die KSK unter Vorsitz von Heiko Kölz im Lüdenscheider Friedrichshof und verhandelt ab 18 Uhr zwei Fälle:

Zum einen eine „Altlast“ aus der Spielzeit 15/16, zum anderen den ersten Fall der neuen Saison. Der ist von durchaus großem Interesse für das Kreisliga-Oberhaus im Kreis Lüdenscheid. 

Rückblick: Am 6. August hatten sich im Finale des Enneper Langzeitturniers die beiden Kreisliga-A-Rivalen FC Phoenix Halver und TuS Grünenbaum in einem hitzigen Finale gegenüber gestanden. Beschuldigt wird nun nach diesem Duell der Torjäger des FC Phoenix Halver, und zwar erheblich: In der 66. Minute soll dieser Spieler laut Spielbericht aus 25 bis 30 Metern Entfernung auf Schiedsricher Sefa Soybir zugelaufen sein, dem Referee Brust an Brust gegenüber gestanden haben, ihn geschubst und zudem auch noch mit einem an dieser Stelle nicht zitierbaren, üblen Schimpfwort beleidigt haben. Dafür hatte der Spieler die Rote Karte gesehen. 

Der für Freundschaftsspiele zuständige Staffelleiter Frank Schwarzelühr hat den Fall wegen der Schwere der Vorwürfe gegen den Leistungsträger des A-Liga-Mitfavoriten Phoenix Halver an die KSK abgegeben, den Torjäger vorab für vier Wochen gesperrt. Diese Sperre gilt bis zum 4. September. Ergo ist der Torjäger am 11. September wieder für Phoenix spielberechtigt. Sollten sich die Vorwürfe vor der KSK erhärten, so dürfte er am 12. September wieder auf Eis gelegt werden. Leidtragender ist in diesem Kontext nun der TSV Rönsahl, der am 11. September bei einem dann wohl mit voller Offensivkraft ausgestatteten FC Phoenix Halver gastiert... 

Im zweiten Fall des Abends muss sich TuRa Brügge vor der KSK für den der Kammer namentlich noch nicht bekannten Betreuer der TuRa-Reserve und einen Spieler dieser Reserve verantworten. Beide sollen am 24. April im C-Liga-Spiel zwischen TuRa Brügge II und dem TuS Versetal II nach einem Foulspiel gegen einen Brügger Spieler, der danach verletzt ausschied, sehr negativ aufgefallen sein, Schiedsrichter Mike Mouratidis in griechischer Sprache arg beleidigt und sich alles in allem sehr unsportlich betragen haben. Den Brüggern wird im Sonderbericht außerdem ein fehlender Ordnungsdienst zur Last gelegt.

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.
Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare