Fußball-Bezirksliga 5

Maximalausbeute als Grundvoraussetzung

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RWL-Außen Matthias Urbas (rechts) und Roman Klukowski wollen gegen Hickengrund unbedingt einen Dreier einfahren. 

Lüdenscheid - „Wir möchten gern die maximale Platzierung erreichen“, gibt Marco Sadowski als Trainer der Lüdenscheider Rot-Weißen das Ziel für die letzten drei Saisonpartien vor. Und die heißt ganz klar die Vizemeisterschaft hinter Aufsteiger FSV Gerlingen, auch wenn dieser Titel, der eventuell noch die Teilnahme an einer Aufstiegsrelegation ermöglicht, aus eigener Kraft nicht realisierbar ist. Denn der RSV Meinerzhagen ist um einen Zähler besser gestellt als RWL, ergo erhofft sich Sadowski von seinem Team die „Maximalpunktausbeute“.

Natürlich auch daheim am Pfingstmontag gegen die SG Hickengrund (15 Uhr, Nattenberg, Kunstrasen), wobei sich der Coach darüber im Klaren ist, dass die Aufgabe alles andere als leicht wird: Denn die Gäste aus dem Dreiländereck NRW/Hessen/Rheinland-Pfalz haben bislang lediglich 30 Punkte gesammelt, mithin nur zwei mehr als Drolshagen auf dem ersten Abstiegsplatz.

 „Der Gegner hat sicher kein Motivationsproblem, er kämpft ums sportliche Überleben und wird deshalb noch einmal Vollgas geben“, erwartet der RWL-Trainer eine kampf- und laufstarke SG um Torjäger Philipp Rath. „Wir werden aber keine Punkte verschenken, sondern wirklich um jeden Punkt kämpfen“, kündigt er aber auch eine noch motivierte RWL-Elf an, auch wenn er angesichts der fortgeschrittenen und kräftezehrenden Saison einräumt: „Ein bisschen gehen wir schon am Krückstock.“

Dabei ist das allerdings im vorletzten Saisonheimspiel nicht unbedingt in personeller Hinsicht gemeint: Denn neben den beiden Langzeitverletzten Dario Mazzola und Christian Dèr fehlt bei den Bergstädtern lediglich der spielende Co-Trainer Lars Scheerer aus privaten Gründen. „Seit vielen Wochen bekannt“, wie Marco Sadowski unterstreicht. Dennoch – der Ausfall des Routiniers, der in hervorragender Form seit Wochen Dreh- und Angelpunkt im zentralen Mittelfeld der Rot-Weißen war, wiegt schwer. „Da muss ich mir etwas einfallen lassen, um diese Lücke zu schließen“, meint der Trainer, lässt sich aber nicht weiter in die personellen Karten blicken.

 Denkbar allerdings, dass Timo Sommer und Robin Breitenbach als feste „6er“ agieren, und davor wieder Redouane El Alami, der seinen Posten im Angriffszentrum für Urlaubsrückkehrer Patrick Klatt räumen könnte. Wieder im Aufgebot stehen auch Stammkeeper Jonas Brackmann und Soufian Maatalla, hinzu kommt eventuell noch ein A-Junior.

RWL:  Noll, Brackmann – Dunkel, Sattler, Katsaros, Besirlioglu, Adams, Maatalla Breitenbach, Sommer, El Hadje, Schönrath, El Alami, Urbas, Rizzi, Klatt, Klukowski

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