Fußball-Altherren-Feldpokal

FSV-Oldies entthronen den VfB

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Feldpokalsieger der Altherren: die FSV Werdohl

Lüdenscheid. Der VfB Altena ist als Feldpokalsieger der Altherren-Fußballer entthront: Markus Klein entschied für seine FSV Werdohl das Finale bei der Endrunde in Lüdenscheid durch das einzige Tor des Spiels drei Minuten vor Schluss. Auf Platz drei landete die Werdohler Zweitvertretung vor dem TuS Stöcken-Dahlerbrück.

Altherren-Spielleiter Frank Schwarzelühr war angesichts der drei kurzfristigen Absagen bei den Vorrunden - "Darüber wird noch zu sprechen sein" - immer noch aufgebracht, sprach andererseits dem SV Hellas Lüdenscheid als Ausrichter ein großes Lob aus. 

Dabei mussten die Hellenen auf den Sportplatz Wefelshohl umziehen, da ihr Heimplatz, der Honsel, anderweitig belegt war - doch Logistik und Bewirtung stemmte der SV Hellas souverän. In den beiden Halbfinals des Kleinfeldturniers setzten sich Titelverteidiger Altena 2:0 gegen Stöcken-Dahlerbrück - dabei vergab der TSD einen Neunmeter - und die FSV Werdohl I 4:2 gegen die FSV Werdohl II durch.

Angesichts von Fußballern wie Markus Klein, Stephan Bartolein, Carsten Minker oder "Manni" Sander, der als Trainer des Werdohler Landesligateams noch richtig "im Saft" steht, hinterließen die FSV-Oldies auch spielerisch den größten Eindruck. Im Spiel um Platz drei stand es lange 1:0 für die Stöckener, ehe sich die Werdohler "Zweite" noch dank des 1:1-Ausgleichstors in die Verlängerung rettete. Diese blieb torlos, im Neunmeterschießen waren 18 Schüsse notwendig, ehe beim Stand von 6:5 für Werdohl II der Sieger verstand. 

Neumeier-Paraden retten den VfB nicht

Wobei das kein Problem der Kraftausdauer gewesen war: Ein besonders hart geschossener Neunmeter des TSD-Spielers Michael Preuß, der knapp übers Tor gegangen war, landete sogar auf dem knapp 30 Meter entfernten Flachdach des Umkleidegebäudes... 

Ein solches Drama gab es im Endspiel zwischen der FSV Werdohl I und dem VfB Altena nicht: Die Werdohler waren spielbestimmend, die Burgstädter versuchten vergeblich ihr Glück in langen Schlägen in die Sturmspitze. Drei Minuten vor Schluss parierte VfB-Torwart Kai Neumeier dann zwei gefährliche Bälle, doch beim dritten FSV-Versuch, abgefeuert von Markus Klein, war er machtlos.

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