Irritationen um Langenholthausener Quartett aus Hagen

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Safet Tupella (links) wirft dem Langenholthausener Vorsitzenden „Charly“ Grote Wortbruch vor.

Langenholthausen - Zusage oder nicht? Da gehen die Meinungen bei Karl-Heinz „Charly“ Grote, Vorsitzender des Fußball-Bezirksligisten TuS Langenholthausen, und den bisherigen TuS-Spielern Safet Tupella, Fatos Tupella, Dardan Fazlija und Deniz Akgül auseinander.

Klar scheint indes: Das Quartett, das stets gemeinsam aus Hagen zum Training und zu den Spielen anreiste, wird in der neuen Saison nicht mehr für Langenholthausen auflaufen. Gescheitert ist ein Verbleib der vier Volmestädter am Düsterloh offenkundig auch am Geld. 

Nach Darstellung von Safet Tupella hätten sich er und seine Mitspieler bereits vor dem feststehenden Klassenerhalt mit dem Klub geeinigt. Rund um ein Treffen des künftigen Kaders mit dem neuen Trainer Uli Mayer habe Grote ihm dann eröffnet, dass ein Verbleib zu den besprochenen Konditionen beim TuS nicht möglich sei. Jetzt ärgert sich Tupella, „dass Charly uns so verarscht hat. Er hat uns zugesagt und steht nicht zu seinem Wort.“ Als Indiz dafür wertet der Offensivspieler unter anderem, dass die Hagener zum Saisonausklang nicht verabschiedet wurden. 

Tupellas Anschuldigungen will der Langenholthausener Präsident so nicht stehen lassen. „Das ist ein unberechtigter Vorwurf“„ sagte Grote. Es habe keine Zusage, lediglich einen Vorschlag an die Tupella-Brüder, Torjäger Fazlija und Akgül gegeben. Dann jedoch hätten die Vier noch höhere finanzielle Forderungen gestellt. Dass es am Ende nicht zu einer Einigung gekommen sei, unterstrich Grote auf Nachfrage, „hat auch damit zu tun, dass das Paket unseren Rahmen deutlich sprengen würde.“ 

Was bei den Spielern als Zusage ankam, war in der Wahrnehmung des Klub-Bosses demnach nicht mehr als ein Angebot. Insofern sprach Grote von „einer falschen Interpretation auf jeder Seite“. Unter dem Strich aber habe er ein gutes Verhältnis zu den betroffenen Kickern gehabt. „Nichts gegen die Vier, sie haben sich vorbildlich verhalten“, betonte der Vorsitzende.

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