Fußball-Bezirksliga 5

Patrick Klatt der nächste Verletzte

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Will mit dem SCL gegen Wenden nachlegen: Dominik Schwenck.

Lüdenscheid - Mit dem zehnten Saisonspiel endet am Sonntag um 15 Uhr in der LüWo-Arena für den Bezirksliga-Neuling SC Lüdenscheid nicht nur das erste Saisondrittel. Es endet auch jene Saisonphase, in der die SCL-Kicker dann in neun aufeinanderfolgenden Partien gegen die „Top 9“ der Tabelle gespielt haben.

Anders ausgedrückt: Es ist die letzte Chance, weitere Bonuspunkte zu sammeln vor den folgenden sechs Spielen, in denen es sechsmal in Folge gegen direkte Konkurrenten im Abstiegskampf geht. Gegner am Sonntag sind die VSV Wenden und mithin die Tabellenachten, die spätestens seit der 2:3-Heimniederlage am Vorsonntag gegen den Tabellenletzten Fortuna Freudenberg zum grauesten Mittelfeld der Liga gezählt werden dürfen. 

„Eine spielstarke Mannschaft“, sagt SCL-Trainer Jörg Schreyer, der die VSV noch aus zwei Vergleichen in der vorletzten Spielzeit gut in Erinnerung hat. Gut sah der SCL gegen diesen Gegner seinerzeit nicht aus. Letztlich ist diese Erinnerung dem SCL allerdings im Moment herzlich egal, denn es gibt ja eine ganz andere, jüngere Erinnerung – die ans 7:3 am Vorwochenende beim Tabellendritten SC LWL 05. 

„Einfach nur gut für die Seele“, nennt Schreyer diesen Überraschungscoup in Weltringhausen, „die Stimmung in der Mannschaft ist direkt eine ganz andere gewesen. Nach den vielen unglücklichen, späten Niederlagen gab es ja schon viele Unzufriedene – man ist ja auch ein bisschen verwöhnt gewesen aus der Aufstiegssaison.“ Den Stimmungswechsel will der SCL gerne mitnehmen in die wichtige nächste Saisonphase, was bedeutet, dass er über die Wenden-Partie hinübergerettet werden sollte. „Wir hoffen ganz einfach, dass wir wieder punkten werden“, sagt Schreyer und geht durchaus selbstbewusst in die Partie. Wobei sich in dieses Selbstbewusstsein auch wieder die Klage mischt über eine nicht abreißen wollende personelle Pechsträhne. 

In Weltringhausen zog sich nicht nur Dominik Faßmann einen Nasenbeinbruch zu, Patrick Klatt erlitt zudem einen Bänderanriss. Beide werden ebenso fehlen wie Yilmaz, Vater und Mura. Angeschlagen ist nach einem Trainingsunfall Florian Jeworutzki. Dafür kehren Krieger und Schreyer zurück, und auch Daniel Schwenck hat nach seiner Rippenprellung wieder trainiert und steht für einen Einsatz zur Verfügung. Klar ist trotzdem, dass das Trainerduo Dolezych/Schreyer mal wieder umbauen darf. Das darf auch Wendens Coach Jörg Rokitte. Sein Sohn Sascha – bisher gefährlichster Angreifer der VSV – holte sich gegen Freudenberg eine Rote Karte wegen Meckerns ab und ist gesperrt, außerdem fehlt bei den Gästen aus dem Fußballkreis Olpe diesmal Maik Arens. 

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