TuS Langenholthausen empfängt Nachbar Langscheid

+
Tim Rademacher (rechts) sah in Herdringen die Gelb-Rote Karte und fehlt dem TuS damit im Derby gegen Langscheid.

Langenholthausen - Es war ein packender Fußball-Krimi, der am vergangenen Sonntag unweit der Herdringer Freilichtbühne aufgeführt wurde. Ein versöhnliches Ende gab es für den Bezirksligisten TuS Langengolthausen aber nicht. Das soll im Nachbarduell gegen SuS Langscheid/Enkhausen nachgeholt werden.

Mit 2:3 unterlagen die Balver nach einem ebenso intensiven wie nickeligen 90-Minüter beim forschen Aufsteiger SV Herdringen. Trotz dieser Auftaktpleite sieht Trainer Uli Mayer seine neu formierte Mannschaft im ersten Heimauftritt des Jahres am Sonntag (15 Uhr, Düsterloh) gegen den hoch gehandelten ehemaligen Westfalenligisten SuS Langscheid/Enkhausen aber nicht unter Zugzwang. "Wir haben schlicht und einfach Lehrgeld bezahlt", sagt der Trainer aus Müschede rückblickend.

„Langscheid spielt einen technisch guten Fußball“, weiß Mayer um die Qualitäten der Gäste. Allerdings – dieser Meinung ist auch der Langenholthausener Coach – dürfte die Spielweise der Sorpe-Kicker dem TuS eher liegen als die robuste Gangart der Herdringer „Krähen“. 

Änderungen in der Startformation muss es auf Seiten der Gastgeber zwangsläufig geben. Tim Rademacher darf nach seiner „Ampelkarte“ in Herdringen nur zuschauen, Alex Arf und Tim Allenstein weilen im Urlaub. Dominik Guntermann, dem eine Fußprellung zu schaffen macht, wird geschont – eine reine Vorsichtsmaßnahme.

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.
Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare