Drohendes Karriere-Aus doch noch abgewendet

Dr. Volker Stoll ist zuversichtlich, dass der ungarische Freeriding-Profi György Lorant trotz der schweren Knieverletzungen seinen Sport wieder aufnehmen kann.

Lüdenscheid -   György Lorant lebt für seinen Sport – und hatte Pech: Der 29-jährige Ungar ist professioneller Freerider. „Als eine Extremsportvariante des Skifahrens setzt das Freeriding mit seinen waghalsigen Sprüngen und technisch raffinierten Tricks eine enorme Körperbeherrschung voraus“, erklärt Alexander Verdonck, Biokinetiker aus der Sportklinik Hellersen

. „Es gilt als besonders spektakulär, aber eben auch als besonders riskant. Während einer Trainingsfahrt in anspruchsvollem Gelände passierte es dann. Ein Sprung aus großer Höhe, eine winzige Unachtsamkeit – und bei der Landung kugelte sich György Lorant das Kniegelenk aus und zog sich eine Reihe komplizierter Verletzungen an Kapsel, Kreuzband und Meniskus zu.“

Das hätte das Aus für seine sportliche Karriere bedeuten können, doch Lorant hatte Glück im Unglück. Der junge und durchtrainierte Athlet wusste, dass die Sportklinik Hellersen auf Sportunfälle dieser Art spezialisiert ist, und ließ sich sofort dorthin verlegen. In der Abteilung von Chefarzt Dr. Volker Stoll wurde er erfolgreich operiert. „Dank der minimal-invasiven Operationsmethode konnten seine Verletzungen schonend behandelt werden. Außerdem ist eine komplexe Außenmeniskusruptur auf der Gegenseite mitversorgt worden“, fasst Alexander Verdonck zusammen.

Inzwischen ist Lorant, der zum Beispiel bei der Verbier Freeride Week in der Schweiz Top-Ten-Platzierungen erreicht hat, wieder an seinem Wohnort in Rumänien, wo er bessere Trainingsbedingungen als in Ungarn hat, und erholt sich. Er hat den Eingriff gut überstanden und kann sich auf Gehstützen auch schon wieder selbst fortbewegen. Die nächste Kontrolluntersuchung in der Sportklinik Hellersen in Lüdenscheid steht in sechs Wochen an.

Dr. Volker Stoll ist zuversichtlich: „Die Operation ist gut verlaufen. Bei entsprechenden Reha-Maßnahmen und einem normalen Heilungsverlauf wird György Lorant in sechs bis zwölf Monaten seinen Sport wieder aufnehmen können.“

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