Klare Steigerung nach selbstkritischer Analyse

Wurfpech: HSG-Linkshänderin Nina Lausen scheiterte mehrfach aus guter Position am Aluminium. Foto: Krüger

Lüdenscheid - Das erste Erfolgserlebnis unter ihrem neuen Trainer Markus Heß feierten die Landesliga-Handballerinnen der HSG Lüdenscheid am frühen Samstagabend: Dank einer deutlichen Leistungssteigerung in der zweiten Halbzeit gewannen die Bergstädterinnen ihr Testspiel gegen den Bochumer HC 28:25 (10:14).

Coach Heß hatte allerdings gerade am Abwehrverhalten seiner Schützlinge in der ersten Halbzeit noch einiges auszusetzen. Die HSG-Spielerinnen hätten sich zu wenig gegenseitig unterstützt, immer wieder Lücken gelassen. So legte der BHC nach einem ausgeglichenen Start erst einen 9:6-Vorsprung vor, brachte es bis zur Pause auf ein 14:10.

Nach einer Pause in der Kabine, in der die Spielerinnen viel Selbstkritik geübt hätten, ging es mit einer anderen Einstellung zurück aufs Parkett: Saskia Wagemeyer brachte ihre Farben auf 12:14 beziehungsweise 13:15 heran (33.), Franziska Mühlbauer machte die Partie gegen den Staffel-3-Landesligisten aus dem Ruhrgebiet mit dem 15:16 wieder richtig spannend (34.). Torhüterin Saskia Mewes stellte die BHC-Werferinnen vor immer größere Probleme. Der Ausgleich sollte aber noch nicht fallen – auch, weil bei den Gastgeberinnen Wurfpech im Spiel war: Nina Lausen und Franziska Schmale scheiterten je zweimal aus bester Position am Torgestänge.

So dauerte es bis zur Schlussviertelstunde, ehe sich die Tempo-Vorteile der geschlossen auftretenden Sauerländerinnen auszahlten: Ein Doppelschlag brachte mit dem 20:19 die erste Führung im zweiten Durchgang (48.), über 25:21 (54.) steuerten die Blau-Gelben, bei denen Torjägerin Michelle Pleuger verletzungsbedingt nicht mehr aufs Parkett zurückkam, dem Erfolg entgegen.

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