LTV-Fechter feiern 10-Jähriges

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Die Trophäe der Sparkasse Lüdenscheid hat sich im Turnier-Kalender des LTV 61 etabliert.

Lüdenscheid - Am kommenden Samstag finden die Lüdenscheider Stadtmeisterschaften im Degenfechten statt. Erstmals wird die Fechtabteilung des Lüdenscheider TV die Veranstaltung ausrichten. Die Gefechte in der Friedensschule beginnen um 11 Uhr.

Zudem feiert die Fechtabteilung des LTV 61 ihr 10-jähriges Bestehen. Zu diesem Anlass werden auch Bürgermeister Dieter Dzewas und ein Vertreter des Stadtsportverbandes vor Ort sein, wenn zwischen 16 und 17 Uhr die Siegerehrung stattfindet. Die Veranstaltung wird vom Stadtsportverband unterstützt, laut Satzung dürfen alle Sportler teilnehmen, die in Lüdenscheid wohnen oder den Sport in einem Lüdenscheider Verein ausüben. Das bedeutet für die Wettkämpfe, dass größtenteils Vereinsmitglieder des LTV teilnehmen. Gefochten wird in allen Altersklassen. Dass der LTV passend zum runden Geburtstag die Stadtmeisterschaften ausrichtet, freut Susanne Enders, Leiterin der Fechtabteilung des LTV.

Die 2006 von Wojciech Mroz gegründete Abteilung hatte schnell viele Fechter in ihren Reihen, die bereits nach einem Vierteljahr ihre Reifeprüfung ablegten und seitdem auf deutschlandweiten Turnieren antreten. Seit 2009 ist Enders Abteilungsleiterin. „Wir hatten 2008 etwa 50 Mitglieder. Die haben wir jetzt immer noch. Allerdings sind nur noch ganz wenige der Gründungsmitglieder dabei“, sagt Enders Überwiegend seien die Sportler Schüler, die nach ihrem Schulabschluss die Stadt verlassen. „Wir haben aber immer wieder neue, junge Talente dabei, von denen wir uns noch einiges versprechen“, sagt die Abteilungsleiterin.

Tolle Entwicklung

Zwar wird beim LTV das Training in allen Leistungsbereichen angeboten, das Hauptaugenmerk liegt jedoch auf dem Leistungssport der Jugendlichen. Eine tolle Entwicklung nahm in den letzten Jahren vor allem die Trophäe der Sparkasse Lüdenscheid. Aus einem Einladungsturnier mit 30 bis 40 Teilnehmern ist ein Turnier geworden, „das uns teilweise schon an unsere Kapazitätsgrenzen bringt“, sagt Susanne Enders. Neben ihrem durchweg positiven Rückblick auf die Vergangenheit hat Enders aber auch Wünsche für die Zukunft. So hofft sie, „dass die Hallen so gewartet werden, dass sie benutzbar sind.“

Im Hinblick auf die erfolgreiche Jugendarbeit wünscht sie sich, „dass die Kinder und Jugendlichen weiterhin die Zeit finden, zu uns zu kommen.“ Aber, und auch das weiß Susanne Enders nur zu gut, wichtig sind auch die Sponsoren, ohne die Veranstaltungen wie die Stadtmeisterschaften oder die Trophäe der Sparkasse Lüdenscheid nicht möglich wären. „Ich hoffe, dass uns die Sponsoren auch weiterhin treu bleiben“, sagt Enders.

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