„Kösti“ sorgt bei der TSE für Abwechslung

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Hat sich bei der TSE schnell akklimatisiert: Trainer Christian Köster (4. von links).

Altena - Seit sieben Wochen befinden sich die Bezirksliga-Handballer der TS Evingsen bereits in der Vorbereitung auf die neue Saison. Sieben Wochen, in denen schon reichlich Schweiß geflossen ist. Es waren aber auch sieben Wochen, die für Lüling und Co. extrem abwechslungsreich waren. Und das lag in erster Linie am neuen Cheftrainer Christian Köster.

Der ehemalige Rechtsaußen, der 2012 seine aktive Laufbahn bei der HSG Lüdenscheid aufgrund einer schweren Knieverletzung hatte beenden müssen und zuletzt die Landesliga-Handballerinnen der HSG erfolgreich trainiert hatte, hat sich bei den Burgstädtern schnell akklimatisiert. „Ich fühle mich bei der TSE sehr wohl, bin sowohl vom Vorstand als auch der Mannschaft gut aufgenommen worden“, sagt der 36-Jährige. Für „Kösti“ ist die TS Evingsen die erste Trainerstation im Herren-Bereich – und er möchte unbedingt eine gute und möglichst sorgenfreie Saison mit den Evingsern spielen.

Um bestens gerüstet in die am 10./11. September beginnende Serie in der Bezirksliga Südwestfalen zu gehen, hat der Lüdenscheider ein intensives Vorbereitungsprogramm erstellt. Sechs Testspiele haben die Burgstädter bereits absolviert, fünf liegen noch vor Hoinka und Co. bis zum Saisonstart bei der TG Voerde.

Doch es sind nicht allein die vielen freundschaftlichen Vergleiche, die die Vorbereitung intensiv machen. Vielmehr sind es die vielen Trainingseinheiten, in denen Köster an der Fitness seiner Schützlinge feilt. Ob Zumba, Training beim Boxring Lüdenscheid, Workout oder Krafteinheiten im Fitnessstudio – „Kösti“ hat ein Programm geschnürt, das ebenso bunt und abwechslungsreich wie knackig ist. „Eine gute Fitness ist wichtig. Es wird schließlich eine lange und schwere Saison“, sagt der 36-Jährige.

Mit der Trainingsbeteiligung seiner Mannen in den zurückliegenden drei bis vier Wochen zeigt sich „Kösti“ zufrieden. Das war zu Beginn der Vorbereitung Anfang Juni noch anders. Da hatte Christian Köster die überschaubare Anzahl an Spielern bei den Einheiten gerügt – auch öffentlich. Seine offenen Worte haben augenscheinlich gefruchtet: „Ich bin zufrieden. Die Jungs ziehen gut mit.“

Erst Mitte August steht den Evingsern die Sauerlandhalle wieder zur Verfügung. Bis dahin wird also weiter an der Fitness gearbeitet, bevor es dann an den Feinschliff geht. „Im August beginnt die heiße Phase der Vorbereitung, in der wir viel am Angriff arbeiten werden. Bislang haben wir eher an der Deckung gearbeitet“, sagt Köster.

Ihm bleiben noch weitere sieben Wochen, um seine Sieben so zu formen, wie er sie gerne hätte. Sieben weitere Wochen also, die schweißtreibend, aber eben auch abwechslungsreich sein werden – dank „Kösti“.

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