Eishockey-Testspiel

Noch viel Arbeit für die Roosters

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Starke Leistung im Tor: Mathias Lange, der am Freitagabend zweimal hinter sich greifen musste.

Iserlohn - Die Ansätze waren unverkennbar gut, das Bemühen riesengroß. Gegen den Auftaktgegner zum Ligastart am kommenden Freitag, die Düsseldorfer EG, verloren die Roosters zwar 1:2 nach Verlängerung, machten dennoch einen ordentlichen Job. Es bleibt dennoch viel zu tun.

Wie im Finale von Bremerhaven startete der IEC mit ganz viel Energie ins vorletzte Match der Testphase. Düsseldorf, überrascht von der Roosters-Offensivkraft, kam aus dem eigenen Drittel kaum heraus. So fand sich DEG-Goalie Matthias Niederberger deutlich früher als gewünscht im Mittelpunkt wieder und hatte reichlich zu tun. Der Führungstreffer wollte den hart arbeitenden Gastgebern nicht gelingen. 

Die Gäste machten das bei ihrer ersten Überzahl-Gelegenheit im Match deutlich besser. Bettahar und Jones saßen auf der Strafbank, als Lewandowski traf (15.). Zu diesem Zeitpunkt war vom anfänglich guten Spiel der Roosters wenig geblieben. Am Ende hatte Jones noch die späte Chance zum Ausgleich, wieder war Niederberger da. Auch im Mittelabschnitt kamen die Gäste auf zu einfachem Weg immer wieder ins Iserlohner Defensivdrittel, beschäftigten Defensive und den guten Keeper Mathias Lange. Die DEG hatte in den ersten zehn Minuten mehr vom Spiel. 

Die Roosters aber wurden wieder zum besseren Team. Das lag an einer guten Überzahl, die allerdings erneut nicht mit Iserlohner Torjubel endete, einem Dziurzycki-Konter in Unterzahl und einem Jones-Schuss nur Sekunden vor dem Ende. Und die Sauerländer arbeiteten engagiert weiter, wollten den schnellen Ausgleich. Dziurzynskis Schuss fand noch nicht den Weg ins Tor (43.), Friedrichs als Pass gedachter Angriff schon (48.). 

Trotz einer weiteren guten Schussgelegenheit ging es mit dem Unentschieden in die Verlängerung. Wie zuletzt im Halbfinale beim Bremerhavener Turnier, als sich die Sauerländer gegen Krefeld durchsetzten, ging es in die 3:3-Verlängerung. 33 Sekunden waren gespielt, als Down sich einen hohen Stock gegen Brandt leistete, dafür eine Spieldauer kassierte und seine Sauerländer für den Rest der Overtime in die Unterzahl schickte. 70 Sekunden später sorgte Düsseldorfs Nowak mit einem Schlagschuss ins obere linke Eck für die Entscheidung. 

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