Eishockey

Roosters-Fehlstart ist perfekt

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Am Seilersee war nach dem frühen 0:3 die Richtung schnell vorgegeben.

Iserlohn - Auch am zweiten Wochenende blieben die Iserlohn Roosters in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) ohne Sieg, kassierten am Sonntagabend mit einem 1:5 (0:3, 1:1, 0:1) ihre vierte Niederlage. Damit ist der Fehlstart perfekt.

Angefeuert von einem tollen Publikum am Seilersee startete das Pasanen-Team mit großen Engagement, hatte Chancen, nutzte sie aber nicht. So traf Dziurzynski nur die Latte (3.). Und dann kam es knüppeldick. Elsners Schuss von der Außenbahn landete, durch Orendorz abgefälscht, zum 0:1 im Netz, auf den Punkt zwei Minuten später traf Buck zum 0:2 – Lange sah nicht gut aus. Prompt bekam Pickard seinen ersten Einsatz und wurde gleich kalt erwischt, als Greilinger auf 3:0 für die Panther erhöhte (8.). Iserlohner Nervosität prägte, wen wunderte es, die folgenden Minuten. 

Zwar hatten die Gäste bis zum Drittelende nicht mehr als fünf weitere Momente vor dem Rooosters-Tor, aber die Waldstädter, die drei Mal in Überzahl agieren konnten, schafften es auch nicht, ihre Angriffe zu beenden. Und wenn es gefährlich wurde, dann blieb am Ende Timo Pielmeier Sieger. Trotzdem war auch er bei Buttons Schlagschuss von der blauen Linie nach etwas mehr als zwei Minuten im Mittelabschnitt machtlos. Jedoch krachte der Puck nicht ins Tor, sondern nur an den rechten Pfosten. Knapp drei Minuten später die nächste hervorragende Situation für die Roosters. Diesmal holt Blank die Scheibe mit dem Schläger aus der Luft – doch obwohl der Puck durch die Beine von Pielmeier ins Tor ging, zählt der erhoffte Anschlusstreffer nicht. Die Unparteiischen entscheiden auf „Hohen Stock“. 

Die Roosters waren nun seit mehr als einer Viertelstunde die bessere Mannschaft, hatten dennoch nichts Zählbares erreicht. Gleich anschließend wurde Shevyrin von Pohl von hinten gecheckt, blieb liegen. Der Ingolstädter kam ohne Strafe davon, Dziurzynski, der seinen Mitspieler verteidigte, bekam zwei Minuten wegen übertriebener Härte. Gerade sechs Sekunden brauchte der ERC vom Bully bis zum 4:0 durch Boyce (31.). Ausgerechnet ein Fehler von Pielmeier, der hinter dem Tor die Scheibe hielt, brachte die Sauerländer dann zum Anschlusstreffer. Rome klaute den Puck, legte ihn zum längst fälligen ersten Treffer ins leere Ingolstädter Tor (39.). 

Im letzten Drittel waren die Gastgeber zwar bemüht, brachten Scheibe um Scheibe auf den Ingolstädter Kasten, allerdings fehlte es noch immer an genauen Pässen sowie der Abstimmung bei den Laufwegen. Und so legte der Gast am Ende noch einen Treffer durch Boyce ins leere Roosters-Tor nach. 

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