Eishockey, DEL

Erster Heimsieg dank Chad Bassen

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Gegen Augsburg gelang den Roosters der lang ersehnte erste Heimsieg.

Iserlohn - Es war vielleicht nicht das schönste Spiel dieser DEL-Saison, aber dank harter Arbeit bescherten die Iserlohn Roosters ihren Fans den ersten Heimsieg. Im Schlussdrittel drehten die Sauerländer gegen die Augsburger Panther eine Partie, in der sie vorab viele Chancen vergeben und einmal mehr ihre Probleme, vor allem im Spielaufbau, gehabt hatten, zum 2:1-Erfolg.

Die ersten zehn Minuten im Match gehörten den Gästen. Matt MacKays Pfostenschuss (8.) oder Cundaris kurz danach bewiesen: Die Bayern waren dem Führungstreffer näher als der IEC. Grund dafür eine verhaltene, eher defensiv ausgerichtete Anfangsphase der neu zusammengestellten Reihenformtionen. Weil Caporusso (Muskelfaserriss) und Jones aufgrund seines Kieferbruchs fehlten, musste der Iserlohner Chefcoach handeln. Erst ab der Hälfte des Drittels wurden die Iserlohner stärker, hinterließen die ersten Duftmarken, zum Beispiel von Button in Überzahl. Das 0:0 zur Pause ging in Ordnung.

Auch im Mittelabschnitt blieb die Partie zu Beginn ausgeglichen. Auf Dingers Alleingang, den erneut der Iserlohner Pfosten stoppte, folgte Dziurzynskis Alleingang in Unterzahl. Der Schuss des Neuzugangs ging allerdings am Tor vorbei. Nur Sekunden später kreierten Dziurzynski und Blank eine weitere Unterzahlmöglichkeit, scheiterten aber an der Augsburger Verteidigung. Letztlich hielt das 0:0 bis zur 35. Minute, als Valentins Schuss im Slot hängen blieb und Grygiel den Puck über die Torlinie brachte. Mit dem nächsten Unterzahlkonter, Fischer saß auf der Strafbank, hätte Friedrich zwei Minuten später das 1:1 verbuchen können, ein Augsburger Schläger vereitelte den Iserlohner Treffer. 

Angefeuert vom Iserlohner Publikum starteten die Roosters in den Schlussabschnitt, mühten sich kreativer und engagierter, in die Partie zurückzukehren. Minute um Minute ging von der Uhr, bis die Panther in der 47. Minute wegen zu vieler Spieler auf dem Eis zwei Strafminuten absitzen mussten. Diesmal dauerte es nur 25 Sekunden bis Milam die Scheibe auf Dziurzynski passte, der zum 1:1 traf. Die Roosters erhöhten plötzlich den Druck, die Partie wurde kampfbetont. 

Pasanen schickte Kahle statt Bettahar jetzt immer wieder aufs Eis, der mit seinem Engagement Lücken riss und den Siegtreffer einleitete. Seinen Pass bekam Milam, der erahnte, dass Bassen vors Tor zum Abfälschen sprinten würde. Genau das geschah: Die Roosters führten 2:1 (52.). Vier Minuten vor dem Ende kassierten die Bayern eine weitere Strafe, die Iserlohner riskierten aber nicht alles, um die Partie zu entscheiden. Sie brachten das knappe 2:1 auch so über die Zeit.

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