Eishockey, DEL

Roosters unterliegen auch Nürnberg

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Heimniederlage gegen Nürnberg: Die Roosters haben einen Saison-Fehlstart hingelegt.

Iserlohn - In der zwölften Runde des Penaltyschießens entschied Nürnberg im ersten Saisonheimspiel am Seilersee eine spannende DEL-Partie für sich, in der die Sauerländer dreimal in Führung gingen, um stets den Ausgleich zu kassieren – auch aufgrund eigener Fehler.

Spannend und gespickt mit vielen Torchancen auf beiden Seiten startete die erste Playoff-Revanche gegen die Ice Tigers, die für die Neuen im Roostersteam eigentlich keine war. Dass die Sauerländer sich viel vorgenommen hatten, sah man schon nach wenigen Sekunden. Der IEC entwickelte Druck, kam nach 49 Sekunden vor den Karsten von Jenike und traf zum 1:0. Jaspers hatte die Scheibe hinter dem Tor gesichert, zog links um den Kasten und legte die Scheibe vorbei am Nürnberger Goalie. 

Trotzdem bescherte der frühe Treffer den Roosters noch keine defensive Sicherheit. Die Franken hatten in der Folge mehr Spielanteile, Lange und seine Verteidigung verhinderten aber den schnellen Ausgleich. Dass er trotzdem fiel, lag an einem Konter der Ice Tigers, Dupuis genialem Pass auf den heranstürmenden Kozek, der Lange überwand (9.). Drei Minuten später kassierte Jones die erste Strafe der Partie wegen Beinstellens, die die Blau-Weißen überstanden, um anschließend selbst in Überzahl agieren zu können. Dupuis saß draußen, als nach einer guten Kombination Button die Scheibe auf Jones brachte, der direkt abzog. Weil Jenike den Rebound ermöglichte, traf Rome zur erneuten 2:1-Führung nach 20 Minuten. 

Im Mittelabschnitt blieb Nürnberg optisch überlegen, hatte vor allem in den ersten zehn Minuten mehr Spielanteile, hatte zahlreiche Schüsse und schaffte es immer wieder einen Mann für Rebounds vor Mathias Lange zu bringen. Nicht immer kontrollierten die Sauerländer die Schläger des Gegners, ermöglichten damit den Gästen immer wieder gefährliche Chancen, die dank des Iserlohner Goalies aber allesamt nichts einbrachten. 

Nürnberger Undiszipliniertheiten veränderten die Partie in der zweiten Hälfte des Mitteldrittels. Immer öfter kamen auch die Roosters vors Tor, verpassten es aber, auf 3:1 davonzuziehen. 2:55 Minuten waren im Schlussdrittel gespielt, als Nürnberg der Ausgleich gelang (Torschütze Buzas). Nur vier Minuten später stellten die Gastgeber die Führung durch Down wieder her (47.). Aber auch das sollte noch nicht die Entscheidung sein. Ein abgefangener langer Pass in die neutrale Zone wurde von den Ice Tigers abgefangen, nach einer 3:2-Situation von Pfleger in Richtung Tor gebracht und zum 3:3 abgefälscht (53.). 

So mussten die Sauerländer zum ersten Mal in die 3:3-Verlängerung. Torszenen hatten nun Seltenheitswert, es blieb beim 3:3. Das anschließende Penaltyschießen wurde zum Geduldsspiel. Erst in der zwölften Runde fiel die Entscheidung, als Filin traf, Blank dagegen für die Roosters am Pfosten scheiterte.

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