Roosters kassieren vermeidbare Auftaktniederlage

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Eine vermeidbare 2:4-Niederlage kassierten die Iserlohn Roosters am Freitagabend als Gast der Düsseldorfer EG.

Iserlohn - Spiel eins der neuen DEL-Saison geht verloren. Trotz einer lange gehaltenen 1:0-Führung müssen sich die Iserlohn Roosters am Freitagabend aufgrund zweier Undiszipliniertheiten bei der Düsseldorfer EG mit 2:4 geschlagen geben.

Je länger das erste Drittel dauerte, desto besser kamen die Sauerländer ins Match. Düsseldorf verabschiedete sich vom hohen Anfangstempo, war nicht mehr ganz so konsequent im Umschaltspiel, gab den Roosters mehr Zeit und leistete sich erste kleine Unkonzentriertheiten. Dass ausgerechnet ein Schuss des hoch im DEG-Drittel stehenden Troy Milam den Führungstreffer und das erste Tor des IEC in dieser Saison markieren sollte, war dennoch gegen den starken Mathias Niederberger im DEG-Tor eine Überraschung. Zwar erhöhte der Gastgeber anschließend wieder das Tempo, hatte vor allem in seiner ersten Unterzahl zwei Konterchancen, aber auch diesmal blieb Lange Sieger.

Im Mitteldrittel nutzten die Roosters drei Überzahl-Momente nicht für sich. Grund: Die DEG investierte läuferisch und kämpferisch gerade in diesen Momenten etwas mehr, die Sauerländer dagegen verließen sich auf ihr spielerisches Können, verpassten es so, das knappe Ergebnis um einen Treffer zu erhöhen.

Partie binnen 24 Sekunden gedreht

Düsseldorf drückte im Schlussabschnitt, erhöhte das Tempo, hatte zwei hervorragende Chancen und nutzte die dritte durch Kammerer, weil der IEC erneut den Puck nicht aus der eigenen Gefahrenzone drosch, stattdessen spielerische Lösungen suchte (43.). Weil das Pasanen-Team der DEG auch in der nächsten Situation erneut zu viel Raum in der neutralen Zone ließ, entwickelte sich die nächste Chance, die Lewandowski mit einem grandiosen Schuss unter die Latte zum 2:1 nutzte (44.). Damit war die Partie binnen 24 Sekunden gedreht.

Von diesem Schreck erholten sich die Waldstädter zwar schnell, brauchten aber bis zur 55. Minute, ehe Neuzugang Aston Rome einen Alleingang zum 2:2 vollendete. Zweimal zwei IEC-Strafminuten in der Schlussphase bescherten der DEG doppelte Überzahl und den erneuten Führungstreffer durch Milley, der einen von der Bande kommenden Rebound zum 3:2 nutzte. Anschließend riskierte Jari Pasanen alles, nahm seinen Goalie vom Eis und kassierte durch Lewandowki den Treffer zum 2:4-Endstand. Keine Frage: Diese erste Niederlage wäre vermeidbar gewesen.

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