Iserlohn Roosters

Roosters stehen im Finale

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Mit den Roosters in Bremerhaven im Endspiel: Jari Pasanen.

Bremerhaven - Die Iserlohn Roosters haben beim Vorbereitungsturnier „swb-Energie Cup“ in Bremerhaven das Finale erreicht. Gegen den DEL-Westrivalen Krefeld Pinguine setzten sich die Sauerländer am Freitagabend mit 3:2 nach Penaltschießen durch, treffen am Samstag ab 20 Uhr auf den Sieger der Partie Ritten Sports gegen Gastgeber Fishtown Pinguins.

Drei Chancen, ein Treffer. Zumindest damit konnte Cheftrainer Jari Pasanen im ersten Drittel zufrieden sein. Nach nur einer Trainingseinheit ging Rallo mit Jaspers und Caporusso auf Torejagd, Jones als Mittelstürmer zwischen Dziurzynski und Blank. Und ausgerechnet der Ex-NHLler Jones war es auch, der nach einem Krefelder Scheibenverlust den Puck stibitzte, allein auf Patrick Klein zulief und zum 1:1-Ausgleich traf. Krefelds Führungstor nach zwölf Minuten verdiente sich Ex-Roosters-Probespieler Mike Little mit einem schönen Schuss vom Außenrand des Bullykreises. 

Das Mitteldrittel begann für das Pasanen-Team deutlich strukturierter und mit mehr guten Offensivgelegenheiten. Statt die Scheibe immer wieder tief ins gegnerische Drittel zu bringen, kombinierten die Sauerländer und verdienten sich gegen immer stärker unter Druck geratende Pinguine das 2:1. Der starke Friedrich brachte die Scheibe tief, passte den Puck zu Périard an die blaue Linie, der Down im Augenwinkel sah. Sein Schuss, ein Aufsetzer, ging zur Führung ins Krefelder Tor. Die Pinguine selbst hatten wenig vor dem Kasten von Lange zu melden, schossen zwei, drei Mal gefährlich. 

Erst in der zweiten Hälfte des Abschnitts erarbeiteten sich Müller und Pietta im Doppelpack hervorragende Chancen, Lange aber blieb im 1:1-Duell der Sieger (29./34.). So starteten die Blau-Weißen mit einer Führung in die letzten 20 Minuten, konnten sich oft im Drittel der Gelb-Schwarzen festsetzen, allein das Feintuning fehlte. Auch das Iserlohner Backchecking bekam Minute um Minute mehr Substanz. Viele Nuancen des Iserlohner Spiels machten Spaß, bewiesen gerade die als Leistungsträger neu verpflichteten Spieler Übersicht, Cleverness und die nötige Ruhe, die es braucht, um einen knappen Vorsprung über die Zeit zu bringen. 

Fast sah es so aus, als könnten die Roosters das Finale buchen, wenn nicht Marcel Müller 55 Sekunden vor dem Ende einen Moment zu viel Platz gehabt hätte und durch die Schoner von Lange zum Ausgleich traf. So ging es in die Verlängerung, die allerdings torlos blieb. Das Penaltyschießen musste also die Entscheidung bringen, und hier trafen mit Down und Wruck lediglich zwei Sauerländer. 

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