Salomonson debütiert für die Highlander

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Hoffnungsträger für den doppelten Heimspieltag der Highlander ist auch der wieder genesene Jiri Svejda.

Lüdenscheid - Doppel-Heimspieltage waren bei den Highlandern Lüdenscheid in dieser Saison in der 1. Bundesliga im Inline-Skaterhockey bislang von ordentlichem Erfolg gekrönt. Auf dem Weg zum Klassenverbleib im Oberhaus soll sich das an diesem Wochenende fortsetzen.

Es stehen für die „Schotten" gleich zwei ganz bedeutende Spiele auf dem Programm. Bereits am Freitagabend gastiert der Erstliganeuling Kassel Wizards im BGL (20 Uhr), am Samstagabend gibt Schlusslicht Uedesheim Chiefs seine Visitenkarte in der Heimspielstätte der „Schotten“ ab (18 Uhr). Zwei auf dem Papier lösbare Aufgaben...

 „Jetzt gilt’s“, fordert Stephan Mayer volle Konzentration von seiner Truppe für die anstehenden Kellerduelle, in denen sich die Mayer/Lang-Schützlinge einen großen Schritt von den Abstiegsplätzen absetzen können. Die Hinspiele in der Fremde gingen für die Highlander jeweils verloren. „Zu Hause wollen und müssen wir die Punkte holen“, fordert Mayer, zumal auch die Konkurrenz alle Hebel in Bewegung setzt.

Während Samstagsgegener aus Uedesheim mit dem Trainerwechsel (Krawinkel für Mörsch) im Abstiegskampf noch einmal ein Zeichen setzen möchte, haben die „Hexer“ aus Kassel ihren Kader mit Eishockeyprofis – darunter Valenti, Schwab, Heinrich und Ex-Highlander Carciola – ordentlich aufgerüstet, spielen insgesamt eine starke Premierensaison nach dem Aufstieg.

„Die Mannschaften sind dennoch schwer einzuschätzen. Wir wissen nicht, ob der Trainerwechsel in Uedesheim tatsächlich noch einmal für einen Schub gesorgt hat oder mit welcher Mannschaft Kassel kommt“, will sich Mayer nicht zu sehr auf die Gegner konzentrieren. Aber auch die Highlander sind in der Vorwoche bei ihrer Suche nach Verstärkungen fündig geworden und setzen ihre Hoffnungen in den Niederländer Andri Salomonson. Die Spielberechtigung für den 33-Jährigen liegt bereits vor, damit gibt der ehemalige Uedesheimer sowohl gegen Kassel als auch gegen seinen Ex-Klub, der auf Bernhard und mit Max Bleyer auch auf seinen besten Torschützen verzichten muss, seinen Einstand. Auch sonst hat das Trainerduo Lang/Mayer alle Mann an Bord, kehrt vor allem Sturmführer Jiri Svejda ins Aufgebot zurück: Der Nationalspieler hatte sich nach seiner kurzen Verletzungspause zuletzt gegen Essen selbst eine Pause verordnet, um in den richtungsweisenden Partien fit zu sein.

 Ferner ersetzt Julian Klein den zuletzt guten Sven Rotheuler als Back-up-Goalie, während sich mit Youngster Maurice Mrzyk ein eigentlich recht vielversprechendes Talent von den Highlandern abgemeldet hat, für Mayer nicht nachvollziehbar. „Wir kennen die Gründe nicht. Aber mehr Möglichkeiten, bei einem Erstligisten zu spielen, konnte man eigentlich nicht haben“, stellt Stephan Mayer mit Blick auf diese durchaus überraschende Entwicklung fest.

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