Und wieder Hand in Hand durchs Ziel

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Unterwegs auf der rund sechs Kilometer langen Firmenlaufstrecke waren auch erstaunlich viele Kinder. 

Lüdenscheid - Am Freitagnachmittag hatte angesichts einer Unwetterwarnung noch eine Absage im Raum gestanden, letztlich ging der 14. AOK-Firmenlauf in der Lüdenscheider Innenstadt aber ohne Beeinträchtigungen über die Bühne. Pünktlich um 19.30 Uhr schickte Bürgermeister Dieter Dzewas  die Läufer auf die Strecke.

20:24 Minuten später überquerten die ersten beiden Aktiven dann die Ziellinie: Einmal mehr liefen Andrej Artschwager, Ex-Mittelstreckler der LG Lüdenscheid, und der frühere RWL-Fußballer Abdulah El Youbari (jetzt TuS Ennepetal) Hand in Hand ein. Schnellste Frau war die Mendenerin Katharina Kessler, die rund anderthalb Minuten danach eintraf.

Über den ganzen Nachmittag hatten die organisatorisch Verantwortlichen um Ralf Jurka (AOK) und Brigitte Klein (Turboschnecken) eine Standleitung zu den Wetterdiensten unterhalten und sich in Absprache mit Polizei, Feuerwehr und THW eine Absage vorbehalten. Doch gegen 17 Uhr verzog sich die Unwetterfront aus der Kreisstadt. Die Sonne fand zwar nur sehr vereinzelt den Weg durch die Wolken, doch es blieb trocken.

Erst als die Läufer schon etwa eine Viertelstunde lang unterwegs waren, setzte ein zwischenzeitlicher, allerdings durchaus erfrischender Regenschauer ein. Langsam, aber stetig trafen ab 17 Uhr dann die Aktiven vor der Bühne am Rathausplatz ein, wo DJ Dirk Weiland für Partymusik sorgte und die „Marching Band Bäng Bäng“ aufspielte. Die Befürchtung, dass aufgrund der unsicheren Wetterlage zahlreiche der 5400 gemeldeten Läufer ausbleiben würden, bestätigte sich letztlich nicht.

 „Wirklich beziffern kann man das zwar nicht, ich hatte aber nicht den Eindruck, dass viele Leute zu Hause geblieben sind“, lautete die Einschätzung von „OK-Chef“ Ralf Jurka, nachdem am Abend die letzten Läufer, die sich aus insgesamt 323 Firmen rekrutierten, ins Ziel gekommen waren. Gewohnt gut war auch die Stimmung an der Strecke, augenfällig war indes, dass das Wetter aber zumindest hier wohl seinen Tribut gefordert hatte. So voll wie in den vergangenen Jahren war es diesmal nicht; zumindest ein Teil der potenziellen Zuschauer hatte offenbar den Weg in die City gescheut.

Der guten Laune der Anwesenden tat das jedoch keinen Abbruch, zumal beim Lauf mit Ausnahme einer harmlosen Fußverletzung Blessuren ausblieben. So war dann gestern Abend auch im Anschluss an die 14. Auflage des AOK-Firmenlaufs wieder Party auf dem Rathausplatz angesagt. Bis 1 Uhr wurde noch gemeinsam geklönt, geschunkelt und das eine oder andere Kaltgetränk verzehrt. Und die Organisatoren konnten mithin für sich reklamieren, mit ihrer Entscheidung gegen eine vorzeitige Absage der Veranstaltung alles richtig gemacht zu haben.

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