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Hartes Stück Arbeit für Baskets

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Von: Marc Kusche

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Die Baskets lösten ihre Heimaufgabe gegen Haspe mit Mühe. © Baankreis

Lüdenscheid - Die Baskets Lüdenscheid bleiben auf Schlagdistanz zum ungeschlagenen Spitzenreiter TuS HammStars, bei dem sie am kommenden Samstag im Topspiel zum Jahresausklang gastieren. Allerdings hatten die Hujic-Schützlinge ein hartes Stück Arbeit zu verrichten, ehe der 78:69 (22:28, 25:9, 13:16, 18:16)-Erfolg gegen den SV Hagen-Haspe II unter Dach und Fach war.

Zwar ohne Spielertrainer Bryant, der sich aufs Coachen beschränkte, dafür aber gleich mit doppelter Verstärkung aus dem Erstregionalliga-Kader (Toptan, Urban) hatte der Gast ein richtig gutes Team zum Stadtpark geschickt, das den Bergstädtern das Leben schwer machte. Zwar verlief der Start mit einem gut aufgelegten Albinovic ordentlich (4./9:4), dann aber ließen die Baskets jegliche Konsequenz und Abstimmung in der Defense vermissen, was der Aufsteiger schonungslos ausnutzte. Geduldig wurde der freie Mann gesucht, in erster Linie waren das Spielmacher Toptan und Center Höhn (9 bzw. 10 Punkte im ersten Viertel). 

Als Meli zu Beginn des zweiten Viertels mit einem „Dreier“ die Gäste gar mit 31:22 nach vorne gebracht hatte, wurde Baskets-Trainer Amir Hujic erstmals richtig laut – mit Erfolg. Endlich legten seine Spieler die nötige Aggressivität in der Defense an den Tag, drückten nach Ballgewinnen mächtig aufs Tempo und schlossen ihrer Schnellangriffe auch hochprozentig ab, nachdem insbesondere Foith und Atli zuvor mehrfach bei einfachen Korblegern gepatzt hatten. 

So wurde mit einer 14:0-Serie aus einem 22:31 eine 36:31 (16.), kurz nach dem Seitenwechsel stand gar eine Zwölf-Punkte-Führung auf der Anzeigetafel (49:37). Doch geschlagen gaben sich der Ex-Lüdenscheider Burges und seine Mitspieler noch nicht. Vornehmlich Toptan und Wolf führten ihre Farben wieder heran, zudem stellte die plötzlich praktizierte SVH-Zonenverteidigung die Baskets vor Probleme. Immer wieder forderte Aufbauspieler Hendrich seine Kollegen zu schnellem Passsspiel auf, was mit Verzögerung auch beherzigt wurde, nachdem es beim 69:66 bedrohlich eng zu werden drohte (36.). Koudas (8 Punkte im Schlussabschnitt) und Atli mit einem krachenden Dunking zum 75:66 (38.) sorgten dann aber für vorzeitige Beruhigung auf der Bank und Tribüne.

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