Erhoffter Saisonauftakt der Baskets

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Einen gelungenen Saisonstart legten die Baskets Lüdenscheid am Samstag in Dortmund hin.

Dortmund - Es war der erhoffte Saisonauftakt für die Baskets Lüdenscheid, die gleich ein Achtungszeichen setzten: Beim SVD Dortmund II feierten die neuformierten Bergstädter, bei denen  fünf Akteure zweistellig punkteten, am Samstag einen verdienten 95:80 (21:21, 26:16, 23:18, 25:25)-Erfolg.

Begonnen hatte es für die Gäste indes eher mäßig, ließen sie doch die nötige Intensität in der Verteidigung vermissen. So führten die Bierstädter nach nicht einmal drei Minuten 11:6. Einem Rückstand, dem das Hujic-Team quasi das gesamte Viertel hinterherlief, ehe Tripel und Albinovic in der Schlussminute gegen die gewöhnungsbedürftige Derner Defense (kombinierte Mann-Zonenverteidigung) noch zum 21:21 ausglichen.

Was folgte, war zum Auftakt der zweiten zehn Minuten ein imponierender Lauf der Baskets, die nach dem 21:23 eine 18:0-Serie hinlegten. Ballgewinne hinten, Fastbreaks, drei „Dreier“ oder konsequentes Spiel über Center Foith (8 Punkte in dieser Phase) – im Eiltempo stand eine 39:23-Führung auf der Anzeigetafel.

Polster schmilzt zusammen

Ein scheinbar beruhigendes Polster, das im dritten Abschnitt aber zeitweise bedrohlich zusammenschmolz. Denn schon zu diesem Zeitpunkt war die Foulbelastung enorm (unter anderem hatten Schneider und Albinovic je vier Fouls auf ihrem persönlichen Konto), sodass die Gastgeber zu vielen einfachen Punkten kamen und beim 43:47 auf Schlagdistanz waren. Dann aber trat Calvin Arvanitakis auf den Plan. Zwei „Dreier“, sicher verwandelte Freiwürfe, mit neun Zählern war er maßgeblich daran beteiligt, dass die Baskets vor dem Schlussabschnitt wieder auf 70:55 enteilten. Und in diesem sorgten weiter überaus kleinlich pfeifende Referees dafür, dass das Verteidigen für beide Teams zu einem Fremdwort wurde. Zwar verkürzte das Radegast-Team den Rückstand noch mehrfach unter zehn Punkte, in Gefahr kam der Baskets-Sieg aufgrund der breiteren Bank und konditioneller Vorteile aber nicht mehr.

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