Umbruch wird beim VfB Altena zum Aufbruch

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VfB-Trainer Robert Krumbholz (links) begrüßte am Dienstagabend sechs der insgesamt zehn Neuzugänge zur ersten Einheit im Reineckestadion unter seiner Regie.

Altena - Dem sportlichen Erfolg mit der Vizemeisterschaft im Lüdenscheider Fußball-Kreisoberhaus folgte beim VfB Altena der personelle Umbruch. Leistungsträger sind gegangen, zehn neue Akteure gekommen. Neu bei den Burgstädtern ist auch der Trainer. Am Dienstag bat Robert Krumbholz zur ersten Einheit ins Reineckestadion.

„Es war ein guter Auftakt“, sagte der Lüdenscheider, der den Blick nicht mehr zurück, sondern allein nach vorne richten will. Der Umbruch beim VfB – er ist gleichzeitig ein Aufbruch.

„Natürlich wird es eine schwere Saison für uns. Ein Umbruch ist schließlich nicht immer einfach und wir werden Geduld benötigen. Aber ich bin auch absolut zuversichtlich, weil die neuen Jungs gut in das Team passen. Wir nehmen die Herausforderung jedenfalls gerne an“, betonte Robert Krumbholz.

Davide Cottitto, Christian Maas (beide TuS Neuenrade), Theo Karantanos (TuRa Eggenscheid), Serdar Yesild, Ersan Mushmek, Tugay Özsoy, Mergim Idrizaj (alle zuletzt inaktiv), Iraklis Ganitis (FC Altena 69 A-Jugend), Georgios Andreadis (eigene Zweitvertretung) und Blendar Avdullahu (Borussia Dröschede, A-Jugend) gilt es so schnell wie möglich in die Mannschaft zu integrieren – sowohl auf als auch abseits des Platzes. „Wir werden in der Vorbereitung viel fürs Teambuilding machen und haben bewusst eine hohe Anzahl an Testspielen gewählt. Ziel ist es, zum Saisonstart eine eingespielte Mannschaft auf den Platz zu bringen“, so Krumbholz. Bereits am Donnerstagabend (19 Uhr) steht für die Blau-Weißen daher beim Landesligisten SV 04 Attendorn der erste Formcheck auf dem Programm, am Sonntag (15 Uhr) geht es zum Iserlohner A-Kreisligisten Vatanspor Hemer. Testen wird der 37-jährige Übungsleiter in den freundschaftlichen Vergleichen zwei Spielsysteme – und zwar „das klassische 4-4-2 im Rautenformat und ein 4-2-3-1.“

Bei der Formulierung eines Saisonziels des Vizemeisters hielt sich Robert Krumbholz beim Trainingsauftakt bewusst zurück, ein einstelliger Tabellenplatz soll es am Ende aber schon werden. Favorit auf den Meistertitel ist für den VfB-Coach der FC Phoenix Halver, aber auch Bezirksliga-Absteiger TuS Grünenbaum und den TSV Lüdenscheid sieht Krumbholz weit vorne. Als „Geheimfavorit“ bezeichnete der Lüdenscheider den Aufsteiger Türkiyemspor Plettenberg.

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