Taekwondo-Großturnier folgt die Fusion

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Vor allem Nachwuchskräfte messen sich am Samstag in der Sporthalle des Bergstadt-Gymnasiums beim "Arnsberg-Cup".

Lüdenscheid - Das Turnier hat schon aktivere Auflagen erlebt, ist dennoch mit 330 Teilnehmern aus Nordrhein-Westfalen, Hessen und internationalen Gästen aus Belgien immer noch ein großes für die Vollkontaktsportler im Taekwondo: Nach baubedingter Pause im Vorjahr – Ersatzaustragungsort: Hamm – kehrt der „Arnsberg-Cup“ in seine angestammte Heimat, die Sporthalle des Bergstadt-Gymnasiums zurück. Wegen der geringeren Teilnehmerzahl als in den Vorjahren diesmal als Eintagesveranstaltung am  Samstag ab 10 Uhr

Nach wie Vor steht die Traditionsveranstaltung in der Bergstadt unter Regie von Taekwondo Lüdenscheid mit dem Vorsitzenden Rolf Granzow an der Spitze. Dennoch ist Vieles neu: Helfer im Turnierumfeld  sind nämlich auch erstmals wieder die Nachbarn von Olympic Taekwondo Lüdenscheid.

 Der einstige Klubpartner, der sich vor rund eineinhalb Jahrzehnten von Taekwondo (TKD) abgesplittert hatte, steht vor der Wiederfusion mit dem alten Partner. „Wir wollen wieder fusionieren, werden das de facto 2017 auf den Jahreshauptversammlungen beschließen und dann wieder verschmelzen“, sagt Olympic-Chef und Stadtsportverbandssprecher Michael Meyer. Damals hatten er und sein langjähriger Vereinskollege Granzow die Trennung in einen leistungssportlich (Olympic Taekwondo) und einen breitensportlich orientierten Verein (TKD) betrieben und vollzogen. Nun führen die Wege die beiden Vereine nach etwas rückläufigen Mitgliederzahlen mit nun noch rund 250 Kampfsportlern wieder zusammen.

 Die Refusion haben die Vorstände beschlossen, müssen sie freilich noch absegnen lassen. Aber Tatsache ist, dass die Sportler bereits seit geraumer Zeit wieder in der Turnhalle am Wefelshohl zusammen trainieren. Mit Vorteilen für alle Beteiligten, wie Olympic-Chef Michael Meyer findet: „Die Nachwuchskräfte lassen sich besser in Anfänger- und Fortgeschrittenen-Klassen aufteilen, so macht den Athleten das Training mehr Spaß. Außerdem gibt’s Abwechslung, denn bei der größeren Trainerauswahl lernen die Sportler auch immer wieder andere Trainingsmethoden kennen und können sich das eine oder andere abschauen“, sagt Meyer, der auch organisatorische Vorteile sieht.

Aktuell beim Arnsberg-Cup, dem auch Bürgermeister Dieter Dzewas gegen zwölf Uhr in der BGL-Sporthalle einen Besuch abstatten wird.

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