Altenaer Voltigierer nehmen Abschied von Romeo und Julia

Jolina Ossenberg-Engels und Timo Gerdes verändern ihre Kür

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Bei der Deutschen Meisterschaft präsentierten Jolina Ossenberg-Engels und Timo Gerdes letztmals die Liebesgeschichte zu Romeo und Julia.

Altena - Romeo und Julia auf dem Pferderücken gibt es nicht mehr. Die heimischen Spitzen-Voltigierer Jolina Ossenberg-Engels und Timo Gerdes haben die Trikots an den Nagel gehängt, mit denen sie sich innerhalb von knapp drei Jahren an die Weltspitze turnten. Das heißt aber nicht, dass die Altenaer Erfolgsgeschichte nicht fortgesetzt wird.

CHIO Aachen, Weltmeisterschaft Le Mans, Deutsche Meisterschaft Verden: Es war ein regelrechter Turnier-Marathon in den vergangenen Wochen – und einer, der Anfang des Jahres so gar nicht geplant war. 

„Dass wir es ins Weltcup-Finale geschafft hatten, war schon toll. Doch die Reise ging immer weiter. Erst wurde unser Traum von Aachen erfüllt, dann ging es zur WM und zum Abschluss dann noch die Silbermedaille bei den Deutschen Meisterschaften. Hätte uns das Weihnachten einer gesagt, hätten wir ihn wohl für verrückt erklärt“, freut sich Timo Gerdes.

Nun sei es jedoch Zeit für eine neue Kür zu einem anderen Thema. Bis zum Weltcup-Auftakt im Oktober soll diese stehen. „Es wird auf jeden Fall etwas ganz anderes und keine Liebesgeschichte mehr. Wir haben Lust auf einen krassen Gegensatz. Mal sehen, was am Ende dabei herauskommt. Wir sind für alles offen“, erklärt Jolina Ossenberg-Engels.

Für die Fans der Altenaer kaum vorstellbar. War es doch gerade die Liebesgeschichte, die so viele Emotionen beim Zuschauen erzeugte. Jetzt müssen sich die Burgstädter beweisen. Zeigen, wie facettenreich sie sind. „Wir freuen uns sehr auf die neue Kür. Allerdings wird die alte immer etwas ganz Besonderes bleiben. Mit ihr sind wir so weit gekommen“, sagt Trainerin Claudia Döller-Ossenberg-Engels.

Erste Überlegungen, in welche Richtung das neue Thema gehen könnte, gibt es bereits. Verraten wollen die Burgstädter kurz nach der DM aber noch nichts.

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