DM-Titel für Christoph Bühren greifbar

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Christoph Bühren schlägt für den Herren 30 Bundesligisten ST Lohfelden auf und besitzt mit dem Team nun gute Chancen, den DM-Titel zu gewinnen.

Altena - Der Gewinn der Deutschen Meisterschaft – für Dr. Christoph Bühren könnte dieser Sportlertraum am ersten September-Wochenende in Erfüllung gehen. Der 35-jährige mit Wurzeln und Elternhaus in Altena steht mit der Spielgemeinschaft Tennis (ST) Lohfelden in der Bundesliga Herren 30 im „Final Four“. Zwei Siege fehlen „Doktor Tennis“ und seinem Team noch zum Titel.

„Wir haben uns vor der Saison nochmal verstärkt. Und die Neuen haben voll eingeschlagen“, betonte Christoph Bühren am Montag. Es war der Tag nach einem furiosen 9:0-Kantersieg gegen den SC SaFo Frankfurt zum Abschluss der Saison in der Herren 30 Bundesliga-Süd. Eine Spielzeit, die Bühren mit seinen Teamkollegen der ST Lohfelden nach Belieben dominierte. Mit 12:0-Punkten und 45:9-Matchpunkten wurden die Cracks aus dem Tennisbezirk Nordhessen ebenso verdienter wie würdiger Sieger in der Süd-Staffel des deutschen Tennis-Oberhauses.

Zu diesem Erfolg trug Christoph Bühren, dessen sportliche Laufbahn beim TC Hütte Altena einst ihren Anfang nahm, maßgeblich bei. Vier Einzel spielte der promovierte Familienvater, vier Mal verließ er den Rotgrand als Sieger. Und im Doppel stand letztlich eine beachtliche 3:1-Bilanz zu Buche. „Wir haben ein super Team und wollen jetzt natürlich auch Deutscher Meister werden“, sagte Bühren, der am Institut für Volkswirtschaftslehre der Universität Kassel arbeitet.

Als Sieger der Süd-Staffel trifft Bühren mit der ST Lohfelden beim „Final Four“ am 3./4. September zunächst im Halbfinale auf den TC Raadt Mülheim, der Zweiter in der Nord-Staffel wurde. Das zweite Duell um den Finaleinzug bestreiten die Teams Jacobi & Partner Ratingen und MTTC Iphitos München.

Gegen die Münchener setzten sich die Herren 30 der ST Lohfelden in der Süd-Staffel mit 8:1 durch. „Da haben wir vor nur etwa 50 Zuschauern gespielt. Bei uns in Lohfelden hatten wir in dieser Saison hingegen schon bis zu 500 Zuschauer“, berichtete der 35-Jährige. Zusammen mit seiner Frau und Kindern kehrt Christoph Bühren, der von 2006 bis 2011 zum Westfalenliga-Aufgebot des Lüdenscheider TV von 1899 gehörte, mehrmals im Jahr zum Besuch der Familie und Freunde ins Lennetal zurück. Gut möglich, dass er im Spätsommer als Deutscher Meister nach „Hause“ kommt.

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