Überzeugender Auftritt der FSV Werdohl

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FSV-Neuzugang Steffen Hegemann (rechts) hinterließ in der Innenverteidigung einen guten Eindruck.

Werdohl - Noch am Donnerstagabend war die Chancenverwertung des Fußball-Landesligisten FSV Werdohl beim 3:2-Sieg im freundschaftlichen Vergleich gegen den A-Kreisligisten SC Plettenberg ausreichend bis mangelhaft, am Sonntag aber verdiente sich die Abteilung Attacke Bestnoten. Bei idealem Biergarten-Wetter schenkten die Riesei-Kicker dem Bezirksligisten ASSV Letmathe reichlich ein, gewannen souverän 7:0 (3:0).

Eine gute halbe Stunde lang waren die Letmather, die mit einem schmalen Aufgebot angereist waren, ein Gegner auf Augenhöhe. In der Defensive ließen die Gäste zunächst wenig anbrennen und kombinierten flüssig nach vorne. In Gefahr geriet der Werdohler Kasten dabei aber nur ein einziges Mal, als Faust das Leder knapp über das Gestänge hob (14.). Ansonsten stand die FSV-Hintermannschaft, in der diesmal Schröder und Hegemann anstelle von Rattelsberger und Maus den Innenblock bildeten, kompakt und sicher. Im zentralen Mittelfeld übernahm wie schon am Donnerstag gegen den SCP Neuzugang Julian Kroll den defensiven Part, während Faruk Cakmak das Offensivspiel vorantrieb und einige feine Pässe spielte.

Für den Werdohler Führungstreffer zeichnete „Bubi“ Topcu verantwortlich, der die Kugel nach uneigennützigem Zuspiel von Falk Fischer nur noch über die Linie drücken musste (19.). Auf der linken Außenbahn fleißig unterwegs war Philip Fischer, der nach einem feinen Sololauf trocken zum 2:0 vollendete (39.) und auch das 3:0 kurz vor dem Halbzeitpfiff besorgte. Nach einer butterweichen Flanke seines Bruders Falk köpfte der Youngster überlegt ein (45.).

Abschnitt zwei eröffnete Faruk Cakmak mit einem weiteren sehenswerten Treffer, als er aus aus geschätzten 20 Metern das Leder in den Knick schlenzte (52.). Der ASSV bemühte sich zwar redlich um Ergebniskosmetik, zollte den hohen Temperaturen und dem hohen Tempo zu Beginn letztlich aber Tribut. Avdia (58.), Falk Fischer (87.) und Cakmak (89.) schraubten das Ergebnis in die Höhe und sorgten für einen zufriedenen Co-Trainer Eddi Fatnassi, der für den verhinderten Manuel Sander an der Linie stand.

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