Die TV-Rechter an der Deutschen Fußball Liga

Reaktionen zur TV-Vergabe - Sky mit Ergebnis sehr zufrieden

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Karl-Heinz Rummenigge ist mit der Vergabe zufrieden.

München - Die TV-Rechte für den Zyklus von 2017/18 bis 2020/21 wurden nun für insgesamt über 4,5 Milliarden Euro vergeben. Hier gibt es die verschiedenen Reaktionen der Beteiligten.

Karola Wille (ARD-Vorsitzende und Intendantin des MDR): "Egal, wer in den nächsten Jahren Meister wird: Gewonnen haben jetzt schon die Millionen Fußballfans. Daher ist Sportberichterstattung klar ein Teil unseres öffentlich-rechtlichen Auftrags. Und: Die ARD berichtet natürlich nicht nur über Fußball, sondern hat insgesamt mehr als 100 verschiedene Sportarten in ihren TV- und Hörfunkangeboten."

Thomas Bellut (ZDF-Intendant): "Wir haben unserer wichtigstes Ziel erreicht - das Aktuelle Sportstudio behält seine attraktiven Bundesliga-Verwertungsrechte einschließlich des Spiels der Woche. Es bleibt damit eine Top-Adresse für alle Sportfans, die an den Highlights und Hintergrundinformationen interessiert sind."

Die Vergabe der TV-Rechte im Ticker

Das Ergebnis der Vergabe

Carsten Schmidt (Vorsitzender der Geschäftsführung bei Sky): "Das heutige Ergebnis der Rechteausschreibung ist eine sehr gute Nachricht für unsere Kunden und zukünftigen Abonnenten. Es stellt sicher, dass nur Sky ab der Saison 2017/18 nahezu alle Spiele der Bundesliga sowie sämtliche Spiele der 2. Bundesliga live übertragen wird. Vor allem die erstmalige exklusive Live-Übertragung aller Topspiele der 2. Bundesliga am Montagabend stärkt unsere Position als Live-Fußballsender Nummer 1 in Deutschland."

Volker Herres (Programmdirektor Erstes Deutsches Fernsehen): "Das passt bestens zum Ersten. Die Bundesliga-Sportschau bleibt und wird weiter ein Millionenpublikum begeistern - Männer wie Frauen, jung wie alt."

Ulrich Wilhelm (Intendant des Bayerischen Rundfunks und in der ARD für Sportrechte zuständig): "Die ARD ist ein Garant für Qualität und Vielfalt - dafür steht auch die Sportschau."

Valerie Weber (WDR-Hörfunkdirektorin): "Wir freuen uns sehr, dass wir den öffentlich-rechtlichen Radiohörerinnen und Hörern auch in den vier Spielzeiten ab der Saison 2017/18 die Fußball-Bundesliga live präsentieren können und zwar auch mit einer verstärkten Begleitung in den sozialen Medien."

Matthias Bolhöfer (RTL Kommunikation, Pressesprecher Sports und News): "Unter allen wirtschaftlichen und programmstrategischen Abwägungen und mit den glänzenden Quotenerfolgen zuletzt bei den EM-Qualifiern im Rücken, haben wir mit den 28 Live-Spielen der Nationalmannschaft das für uns attraktivste Rechtepaket erwerben können."

Karl-Heinz Rummenigge (Vorstandschef FC Bayern München): „Das ist ein ausgezeichnetes, ich würde schon sagen überragendes Ergebnis. Mein Wunsch ist in Erfüllung gegangen. Die Spitzenvereine stehen international unter großem Druck. Daher ist es wichtig, dass diese Steigerung kommt. Das hilft uns, im internationalen Wettbewerb zu bestehen."

Reinhard Grindel (DFB-Präsident): "Der Abschluss der TV-Rechtevermarktung des Ligaverbandes unterstreicht die Wertentwicklung der Bundesliga. Es ist ein wichtiges Signal für den deutschen Fußball, dass hierdurch die internationale Wettbewerbsfähigkeit der Bundesliga sichergestellt wird. Ich wünsche mir, dass auf dieser Grundlage auch in Zukunft die Einheit des deutschen Fußballs zwischen Profis und Amateuren gelebt wird."

Friedrich Curtius (DFB-Generalsekretär): "Ich gratuliere Christian Seifert und seinem Team zu diesem Abschluss. Es ist das Ergebnis eines sorgfältig vorbereiteten Ausschreibungsverfahrens, die beeindruckenden Zahlen beweisen das große Vertrauen in die zukünftige Entwicklung der Bundesliga."

Michael Preetz (Sport-Geschäftsführer Hertha BSC): „Es wurde untermauert, welchen Stellenwert die Bundesliga hat. Alle Liga-Vertreter sind zufrieden, weil das Ergebnis außergewöhnlich gut ist.“

Michael Schade (Geschäftsführer Bayer Leverkusen): "Alle unsere Erwartungen in Bezug auf die Summe sind übertroffen worden. Der Rückstand zur Premier League ist noch eklatant, aber der Abschluss wird uns mehr Wettbewerbsfähigkeit geben. Die Lücke konnte etwas geschlossen werden."

Olaf Schröder (Vorstand Sport der Constantin Medien AG und Vorsitzender der Geschäftsführung der Sport1 GmbH): "Mit diesen Nachverwertungsrechten an der Bundesliga und 2. Bundesliga am Sonntag haben wir das für uns wichtigste Paket erworben. Somit haben wir eines unserer Kernrechte auch weiterhin langfristig in unserem Portfolio. Wir freuen uns auf die Fortführung der langjährigen, erfolgreichen Zusammenarbeit mit der DFL. Auch ab der Saison 2017/18 werden wir allen Fußballfans eine hochwertige, umfangreiche und multimediale Bundesliga-Berichterstattung bieten."

Peter Peters (Finanz-Vorstand Schalke 04): "Das ist ein Zeichen für die hohe Qualität des deutschen Fußballs und bedeutet für die Bundesliga enorme Stabilität. Es ist selbstverständlich ein wichtiges Signal auch an die europäische Konkurrenz. Die Vereine sind jetzt in der Verantwortung, effizient mit dem Geld umzugehen."

Harald Strutz (Präsident FSV Mainz 05): "So eine starke Erhöhung konnte keiner erwarten. Das ist ein tolles Ergebnis für den deutschen Fußball. Und es ist gelungen, die gewohnten Sendeplätze zu erhalten. Es zeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Gerade auch, was die Auslandsvermarktung angeht. Wichtig ist, dass der Wettbewerb in der Bundesliga spannend bleibt. In der Spitze muss es wieder spannender werden."

Reinhard Rauball (Liga-Präsident): "Der Abschluss ist eine gute Nachricht für den deutschen Profifußball. Wesentliche wirtschaftliche Grundlagen für eine weitere Positiventwicklung sind damit für die kommenden Jahre gelegt. Über die Verteilung der Erlöse wird in der kommenden Saison entschieden. Trotz aller Interessenunterschiede sollte es das gemeinsame Anliegen aller Klubs sein, eine möglichst einvernehmliche Lösung zu erzielen."

Fredi Bobic (Sportvorstand Eintracht Frankfurt): "Das Paket ist sensationell und vom Ergebnis her atemberaubend. 85 Prozent Wachstum darf man nicht als normal ansehen."

sid/dpa

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