ÖFB-Star in der Schusslinie

Scharfe Kritik an Alaba: "Peinliches Gestolpere"

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David Alaba (Mitte) im Duell mit den Serben Nemanja Gudelj (l.) und Aleksandar Kolarov.

München - Bayern-Spieler David Alaba steht in seiner Heimat Österreich in der Kritik. In den Medien ist sogar von peinlichem Gestolpere die Rede.

Nach der 2:3-Auswärtsniederlage des ÖFB-Nationalteams in der WM-Qualifikation gegen Serbien am Sonntag titelte die Kronen Zeitung: "Lieber David Alaba, das ist peinliches Gestolpere!" Weiter hieß es, Alaba agiere "einfallslos, ineffizient und offensiv schwächelnd bis schwach".

Trainer Marcel Koller setzt den 24-Jährigen in der Nationalmannschaft im Mittelfeld ein, bei den Bayern spielt Alaba als linker Verteidiger. Er habe "jedes Recht, ja, sogar die Pflicht", schrieb die Kronen Zeitung, "dem sturen Herrn Koller auszurichten: 'Wenn ich nicht links verteidigen darf, fahr ich wieder ham nach München!'" Koller verteidigte seine Entscheidung: "Österreich ist nicht Bayern München. Die Bayern haben auf dieser Position (im Mittelfeld, d. Red.) drei, vier Weltklassespieler, das ist bei der Nationalmannschaft nicht so."

Österreich liegt in der WM-Qualifikations-Gruppe D nach drei Spieltagen mit nur vier Punkten auf dem vierten Rang. Der Rückstand auf die punktgleichen Spitzenteams aus Serbien und Irland beträgt drei Zähler.

SID

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