Kleiner Dämpfer für RB Leipzig - 1:1 in Kaiserslautern

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Leipzig kam in Kaiserslautern nicht über ein 1:1 hinaus. Foto: Uwe Anspach

In einem hitzigen Spiel verspielt Leipzig zwei Punkte im Aufstiegsrennen. Auch weil Willi Orban die Gelb-Rote Karte sieht. Für den früheren Lauterer war es eine unangenehme Rückkehr in die Pfalz, er wird das ganz Spiel über ausgepfiffen.

Kaiserslautern (dpa) - RB Leipzig hat im Aufstiegsrennen der 2. Fußball-Bundesliga einen kleinen Dämpfer hinnehmen müssen. Das Team von Trainer Ralf Rangnick kam in Kaiserslautern nicht über ein 1:1 (0:0) hinaus und verpasste es damit, sich weiter vom 1. FC Nürnberg abzusetzen.

Drei Spieltage vor dem Saisonende haben die Leipziger aber immer noch vier Punkte Vorsprung auf den 1. FC Nürnberg auf dem Relegationsplatz drei. Vor 27 332 Zuschauern erzielte Emil Forsberg in der 56. Minute die Führung für die Gäste. Kacper Przybylko gelang sieben Minuten vor dem Ende der Ausgleich für den FCK. Leipzigs Willi Orban sah in der 63. Minute Gelb-Rot.

"Der Punktverlust war unnötig, wir haben das Spiel über weite Strecken dominiert", sagte Rangnick und schimpfte über die Schiedsrichter-Entscheidung beim Platzverweis von Orban: "Für zwei solche Fouls von Willi Orban zweimal Gelb zu zeigen, war schon starker Tobak für uns, den wir wegstecken mussten." Lauterns Trainer Konrad Fünfstück war mit dem Auftritt seiner Mannschaft zufrieden: "Leipzig hat extreme Qualität. Es war schwer, das zu verteidigen. Für uns ging es darum, uns gut zu präsentieren. Das haben wir gemacht."

Eine Woche nach der überraschenden 0:1-Heimniederlage gegen den SV Sandhausen zeigten die Leipziger auf dem Betzenberg zwar keine spielerische Glanzleistung, kämpferisch wussten die Gäste in der hitzigen Atmosphäre aber lange Zeit durchaus zu überzeugen. Schon vor der Pause hatten Orban (13.), der wegen seines Wechsels im Sommer von den FCK-Anhängern bei jedem Ballkontakt ausgepfiffen wurde, und Lukas Klostermann (25.) gute Gelegenheiten, die Leipziger in Führung zu bringen.

Die "Roten Teufel" boten dem großen Favoriten zwar einen großen Fight, richtig gefährlich wurden sie aber nicht. Nach der Pause brachte Forsberg Leipzig nach Zuspiel von Marcel Halstenberg in Führung. Doch in Unterzahl gerieten die Gäste zu sehr unter Druck. Zunächst vergab Alexander Ring die große Chance für die Pfälzer zum Ausgleich, doch dann traf doch noch Przybylko.

bundesliga.de

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