Runde der letzten vier

Alle Halbfinalisten stehen fest: Das sind die Paarungen

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Portugal ist der erste Halbfinalist.

München - Deutschland hat sich bei der Europameisterschaft in Frankreich für das Halbfinale qualifiziert. Sehen Sie hier im Überblick, wer wann und wo in der Runde der letzten vier aufeinander trifft.

Damit Sie zum EM-Finale 2016 perfekt vorbereitet sind, gibt es hier unser Euro-rundum-sorglos-Paket: Hier erfahren Sie, wo Sie das Endspiel der EM zwischen Portugal und Frankreich live im TV und im Stream verfolgen können. Sollten Sie unterwegs sein, können Sie einfach auf unseren Live-Ticker vom EM-Final-Tag klicken. In einem Portrait stellen wir Ihnen Portugals Superstar Cristiano Ronaldo vor und machen zu Quoten, Statistik und Aufstellung des Finalspiels den Faktencheck. Wer im Kader von Frankreich und im Kader von Portugal ist, finden Sie hier.

Deutschland im Halbfinale

So langsam wird der Kreis der Titelanwärter bei der Europameisterschaft in Frankreich immer kleiner. Die letzten vier im Turnier verbliebenen Mannschaften kämpfen darum, am 10. Juli im Stade de France vor 80.000 Zuschauern auflaufen zu dürfen. Dann steigt in Saint-Denis das von den Fußball-Fans langersehnte EM-Finale.

Doch bis zum Halbfinale war es ein langer Weg. Große Teams wie England oder Spanien, aber auch hoch gehandelte Nationen wie Österreich mussten bereits vor dem Viertelfinale die Segel streichen.

Im Halbfinale wartet auf Deutschland der Gastgeber. Erst im Finale ist für die DFB-Elf beispielsweise ein Spiel gegen das überraschend starke Wales oder die Portugiesen möglich.

Um Ihnen einen Überblick zu verschaffen, welche Teams im Halbfinale aufeinandertreffen, haben wir für Sie die Paarungen zusammengefasst.

Übrigens: Wann und auf welchem Sender Sie die Halbfinal-Begegnungen sehen können (im TV und im Live-Stream), erfahren Sie in unserem EM-Sendeplan.

EM 2016: Halbfinale am Mittwoch, 21 Uhr in Lyon: Portugal gegen Wales

Als erster Halbfinalist der Europameisterschaft in Frankreich steht Portugal fest. Die Portugiesen rangen nach 120 Minuten und einem spannenden Elfmeterschießen Polen nieder. Lewandowskis Führungstreffer nach zwei Minuten konterte sein künftiger Teamkollege Renato Sanches mit seinem sehenswerten Schuss aus 17 Metern. Danach vergab Ronaldo noch einige gute Möglichkeiten, ehe die Elfmeterlotterie die Entscheidung brachte.

In der Runde der letzten vier wartet auf Portugal der Gewinner des Spiels zwischen Wales und Belgien. Das Team um Superstar Gareth Bale setze sich im Achtelfinale im "Battle of Britain" knapp mit 1:0 gegen Nordirland durch. Geheimfavorit Belgien zog hingegen souverän in die nächste Runde ein. Die Westeuropäer fertigten Ungarn mit 4:0 ab. Im direkten Duell in der Runde der letzten Acht zeigte sich Wales als die entschlossenere Mannschaft. Trotz 0:1-Rückstand drehten die Waliser die Partie und siegten am Ende verdient mit 3:1.

EM 2016: Halbfinale am Donnerstag, 21 Uhr in Marseille: Deutschland gegen Frankreich

Was für eine Dramatik: Deutschland steht im Halbfinale der EM 2016. Die DFB-Elf besiegte Italien nach einem hochdramatischen 6:5 im Elfmeterschießen.  Deutschland ist somit die erste Mannschaft im zweiten Halbfinale

Die Blicke richteten sich am Samstag auch auf die beiden Taktikfüchse Joachim Löw und Antonio Conte. Der Bundestrainer sorgte mit seinem Matchplan schon im Achtelfinale gegen die Slowakei dafür, dass die DFB-Elf das Defensivbollwerk des Gegners drei Mal durchbrechen konnte.

Der 46-Jährige Conte analysierte Achtelfinal-Gegner Spanien ganz genau - letztlich mit großem Erfolg. Der amtierende Europameister schied nach der 2:0-Niederlage gegen die "Squadra Azzurra" früh aus dem Turnier aus.

Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft steht zum achten Mal in einem EM-Halbfinale und kämpft nach dem Sieg im Viertelfinale gegen Italien um den Einzug in ihr siebtes EM-Endspiel.

Nicht ganz so spannend war das letzte Viertelfinale am Sonntag. Dort spielten Gastgeber Frankreich und Island den letzten Halbfinalisten untereinander aus. Die "Équipe tricolore" biss sich zuletzt an Irland lange die Zähne aus, geriet sogar früh in Rückstand. Doch Antoine Griezmann löste mit seinem Doppelpack für Frankreich das Ticket für die nächste Runde.

Gegner Island überraschte und begeisterte derweil ganz Europa bei diesem Turnier. Wohl nur die wenigsten hätten dem EM-Debütanten ein Weiterkommen gegen das "Mutterland des Fußballs", England, zugetraut. Doch die Isländer spielten leidenschaftlich und rangen die "Three Lions" nach 90 Minuten mit 2:1 nieder. Für ihre Vorstellung wurden die englischen Nationalspieler in der Heimat heftig kritisiert.

Gegen Frankreich war das Land mit nur rund 300.000 Einwohnern - wie bei der gesamten EM - der klare Außenseiter. Und die Franzosen machten kurzen Prozess: Im Stade de France fertigte die Équipe tricolore die Nordeuropäer mit 5:2 ab.

Fußball-EM 2016 in Frankreich: Spielplan, Stadien und Themenseite

In unserem Übersichtsartikel finden Sie alle Informationen zur EM 2016 in Frankreich: Spielplan, Termine, Ergebnisse, Gruppen und Kurzporträts der Austragungsorte. Außerdem haben wir alle wichtigen Fakten und Hintergründe zu den Stadien der EM 2016 zusammengestellt. Und: Wir bieten Ihnen die wichtigsten Infos zum Kader von Deutschland bei der EM 2016. Alle aktuellen Nachrichten erfahren Sie außerdem auf unserer Themenseite zur Fußball-EM 2016 in Frankreich bei tz.de.

sk

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