Deutschland startet in die EM: Der dritte Tag in Frankreich

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Der erste Einsatz des Weltmeisters steht auf dem Programm. Foto: Arne Dedert

Jetzt geht es auch für Deutschland los. Die DFB-Elf startet am Abend mit dem Spiel gegen die Ukraine in die EM. Außerdem: Die Neuauflage eines Fußball-Dramas aus dem Jahr 2008.

Paris (dpa) - Der Auftakt des Weltmeisters steht im Mittelpunkt des dritten Tages bei der Fußball-EM in Frankreich. Am Abend trifft die deutsche Nationalmannschaft in Lille auf die Ukraine (21 Uhr).

Auch für einen der aktuell besten Stürmer der Welt beginnt am Sonntag das Turnier: Robert Lewandowski spielt mit den Polen gegen Nordirland (18 Uhr), das erstmals bei einer EM-Endrunde dabei ist. Die Partie zwischen der Türkei und Kroatien (15 Uhr) weckt Erinnerungen an das hochspannende Viertelfinale bei der EM vor acht Jahren.

DFB-AUFTAKT: Das Trainer-Team um Chefcoach Joachim Löw erwartet gegen die Ukraine ein intensives Spiel. "Das ist eine kampfstarke Mannschaft", warnte sein Assistent Thomas Schneider. Am Samstagvormittag war die Mannschaft um Kapitän Bastian Schweinsteiger mit dem Flieger und guten Vorzeichen nach Lille gereist. Gegen die Ukraine gab es noch keine Niederlage. Von den fünf bisherigen Vergleichen konnte die DFB-Auswahl zwei gewinnen, drei endeten unentschieden. Und die Startbilanz von Löw bei Turnieren vermittelt auch Zuversicht, denn der Bundestrainer ist ein Spezialist für den Auftakt. Seine Bilanz ist mit vier Siegen und 11:0 Toren makellos.

BRISANZ: Fast hätten die Kroaten 2008 das Halbfinale der EM in Österreich und der Schweiz erreicht - aber nur fast. Im Viertelfinale gegen die Türken in Wien hatte Ivan Klasnic sein Land in der 118. Minute in Führung geschossen, der Jubel war groß. Doch die Türkei schlug zurück. Semih Şentürk glich in der Nachspielzeit der Verlängerung aus. Die Türkei zog per Elfmeterschießen ins Halbfinale ein. Dort schieden die Türken dann aber gegen Deutschland aus. Aus dem aktuellen Kader waren Arda Turan, Mehmet Topal, Hakan Balta und Gökhan Gönül damals schon dabei.

SUPERSTAR: Robert Lewandowski will mit den Polen Großes schaffen. Der Kapitän spielt in der vielleicht stärksten Nationalmannschaft der polnischen Geschichte - und Lewandowski, Piszczek und Co. sind gegen Nordirland klarer Favorit. Schon die Teilnahme an der Endrunde in Frankreich ist für die Nordiren ein riesiger Erfolg - es ist ihre erste überhaupt.

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