Fitnesszustand des BVB-Stars

Götze sieht sich im Plan - Löw erkennt Nachholbedarf

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BVB-Star Mario Götze bereitete beide deutschen Treffer gegen Finnland vor.

Mönchengladbach - Mario Götze arbeitet weiter an seiner Fitness - auch mit Hilfe von Einsätzen im DFB-Team. Er selbst sieht es gelassen, der Bundestrainer sieht Nachholbedarf.

Die Situation erinnert irgendwie an die aus der vergangenen Saison. Im Klub kam Mario Götze kaum zum Einsatz, bei der Nationalmannschaft setzte Bundestrainer Joachim Löw derweil stets auf die Dienste des 24 Jahre alten Offensiv-Stars. Dabei sollte doch mit seiner Rückkehr vom FC Bayern zu Borussia Dortmund alles anders werden. Doch seine Einsatzzeit in den ersten drei Pflichtspielen: null Minuten.

Götze also weiterhin ein Problemfall? Nein, so schlimm steht es dann doch nicht um ihn. "Das ist alles so abgesprochen gewesen, alles so geplant gewesen", sagte er nach dem 2:0-Sieg des DFB-Teams im Test gegen Finnland. Der BVB-Star spielte am Mittwochabend 90 Minuten durch, hatte trotz seiner Vorlagen zu beiden Treffern hier und da aber noch einige Schwierigkeiten. Dortmunds Coach Thomas Tuchel erklärte zuletzt, dass Götze die körperliche Fitness brauche, damit "sein Talent wieder auf dem Platz strahlt". Doch "die hat er natürlich nicht, weil er sehr wenig gespielt hat in der letzten Zeit".

Auch Löw sieht Nachholbedarf bei Götze

Da kam so ein Test-Länderspiel doch gerade gelegen, um Spielpraxis für seinen Klub-Coach zu sammeln. Götze selbst sieht sich in puncto Fitness auf Kurs: "Ich befinde mich total im Plan", erklärte er: "Ich bin fit, ich bin gut drauf." Doch auch Löw attestierte dem in Dortmund von Tuchel noch nicht für einsatzfähig befundenen BVB-Rückkehrer einen gewissen Nachholbedarf - trotz eines engagierten Auftritts.

"Er hat sich viel bewegt und viel versucht", meinte der Bundestrainer: "Einiges ist ihm gut gelungen, aber er ist natürlich noch nicht bei hundert Prozent. Ich glaube, dass ihm einige Prozent fehlen an Spritzigkeit, an Dynamik." Doch genau daran arbeitet Götze, damit in einigen Wochen nicht mehr so viel an die Situation der vergangenen Saison erinnert.  

Quelle: wa.de

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